Mitarbeiter fürchten permanente Kontrolle

Über die Angst vor Unified Communications

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Ein Blick auf Deutschland zeigt, dass der PC für 59 Prozent der Befragten das wichtigste Arbeitsmittel ist. Es folgen Laptop (16 Prozent), Festnetz-Telefon (14 Prozent) und Handy (sechs Prozent). Im Privatleben liegt ebenfalls der PC vorn (37 Prozent der Nennungen). Dann folgen Mobil-Telefon (24 Prozent), Laptop (20 Prozent) und Festnetz-Telefon (14 Prozent).

Gerade mit Blick auf die technik-affinen jüngeren Generationen ist IDC sicher, dass sich Unified Communications nicht nur durchsetzen werden, sondern, dass sich mittelfristig auch ERP und CRM zu Bestandteilen von Kommunikationslandschaften entwickeln. Nach Beobachtungen der Analysten wollen CIOs modulare Lösungen, damit sie den Netzbetreiber bei Bedarf austauschen können. Meist verhandelt der IT-Entscheider dabei nicht selbst mit dem Telekommunikationsunternehmen, sondern überlässt es dem System Integrator, sich um Konnektivität zu kümmern.

Die Rendite von UC lässt sich nicht messen

Die befragten IT-Chefs scheinen die Dinge allerdings skeptisch zu sehen. Einer gibt zu Protokoll: "Derzeit gibt es keine wahre Methode, um die Rendite von Unified Communications exakt zu messen. Dies ist teilweise darauf zurückzuführen, dass Effizienzgewinne nur schwer festzuhalten sind."

IDC hat für das von Siemens Enterprise gesponserte White Paper "Unified Communication Trends in 2009" weltweit 2000 Nutzer (CIOs und Endanwender) befragt und zusätzlich mit 27 CIOs Einzelgespräche geführt.

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