Projektmanagement


Soft-Skills sind wichtig

Unternehmen suchen Projekt- und Change-Manager

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Breite Kompetenzprofile sind gefragter als schmale, spezialisierte tiefe Profile. Das ergab eine Studie von Professor Joachim Giesen (Uni Jena) und dem Berater Data Assessment Solutions.

Wer meint, sein Nerd-Image mit Konversations-Kursen und Benimm-Büchern korrigieren zu müssen, irrt. Sogenannte Soft Skills sind bei ITlern weit weniger entscheidend als oft behauptet wird. Das erklären jedenfalls Professor Joachim Giesen von der Universität Jena und Axel Völker, Geschäftsführer des Beraters Data Assessment Solutions, Hannover. Sie haben unter 110 Entscheidern die "IT-Skills-Studie 2010" durchgeführt.

Fazit: Unternehmen suchen den IT-Fachmann, der gleichzeitig Projekt-Manager und Change-Manager ist. Giesen und Völker raten, sich eher breit aufzustellen, statt Fachwissen zu vertiefen.

Konkret: Die Autoren der Studie haben Beispiel-Profile von Bewerbern erstellt und den Studienteilnehmern zur Bewertung vorgelegt. Es ging um Branchen- und Fachwissen, Projekt-Management, Analyse und Modellierung, Software-Implementierung und Service-Management.

Die meisten Punkte sammelten die Beispiel-Bewerber mit Branchen- und Fachwissen. "Wer einen Job in der Versicherungs-IT anstrebt, könnte sich zum Beispiel mit Abläufen in der Schadensregulierung vertraut machen", so die Studien-Autoren. IT-Mitarbeiter sollten die Begriffe und Abläufe der jeweiligen Branche kennen, um mit den Fachbereichen kommunizieren zu können.

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