Unfälle und Datenpannen

USB-Stick in der Wäsche, Öl im Laufwerk - Datenverlust mal anders

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Dabei ist Mobilität gerade für Fotografen und ihre Kameras ein wichtiger Punkt. Das merkte auch der Fotograf, der in Thailand unterwegs war - mit seiner Ausrüstung und ziemlich vielen Ameisen. Als er die Mitreisenden per Insektenspray von der externen Festplatte vertreiben wollte, verabschiedeten sich die Daten gleich mit.

Vier Hochzeiten und eine Datenpanne

"Too much love can kill you", hatte schon Freddy Mercury von der legendären Combo Queen behauptet, und das gilt auch für den Hochzeitsfotografen, der Fotos verschiedener Veranstaltungen überschrieben hatte. Kroll Ontrack konnte helfen, so dass ihm keine Braut die Augen auskratzte.

Wer nun meint, in der sicheren Welt der Wissenschaft drohe solch Ungemach nicht, der irrt, wie das Beispiel des Forschers zeigt, der Säure auf ein externes Laufwerk kippte. Aus Unachtsamkeit, versteht sich, nicht aus wissenschaftlicher Neugier. Auch der Wissenschaftler, der ein Loch ins Gehäuse seines Laufwerks bohrte und Öl hineinträufelte, wollte keine Versuchsreihe starten, ihn hatte nur das Quietschen des Laufwerks gestört.

Die genannten Orte des Geschehens mögen kurios sein, sollen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in der Geschäftswelt der ein oder andere Datenträger zu Bruch gehen kann. So wollte ein australischer Geschäftsmann seinem Gesprächspartner den USB-Stick an den Kopf werfen. Er hat schlecht gezielt, der Stick knallte auf den Boden und zersprang in diverse Einzelteile. Die Daten konnten aber gerettet werden, die Geschäftsbeziehung, wie man hört, ebenso.

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