SLAs und formale Prozesse sind Voraussetzungen

Virtualisierung funktioniert nicht ohne Strategie

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Dazu gehören unbedingt Service Level Agreements (SLAs). Grundsatz der Autoren: "If you can't measure it, you can't manage it." Über SLAs können physische und virtuelle Systeme miteinander verglichen werden.

Im Endeffekt geht es bei der Virtualisierung immer um die Kostenersparnis. Die Reduktion operativer Kosten wird bei der Frage nach den Treibern mit 45 Prozent als Erstes genannt. Auch die nachfolgenden Gründe - KonsolidierungKonsolidierung von Servern oder Storage und Steigerung der Effizienz - drehen sich um's Geld. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

Immerhin wollen CIOs aber ebenfalls die Verfügbarkeit der Anwendungen steigern (15 Prozent) sowie Energie sparen und Disaster Recovery implementieren (je 14 Prozent).

Gegenargumente: Zu teuer, Nutzen unklar

Nur ein gutes Fünftel der von Aberdeen befragten Entscheider virtualisieren noch nicht. Die Gründe: Entweder sehen sie sich außerstande, die Kosten zu rechtfertigen (50 Prozent) oder sind unsicher, was Virtualisierung ihnen bringt (47 Prozent). Manchen fehlt schlicht das Wissen (40 Prozent) oder ihr Betrieb ist zu klein, als dass sich der Aufwand lohnte (30 Prozent).

Aberdeen räumt ein, dass Virtualisieren komplex ist und den Umgang mit IT-Ressourcen und Anwendungen fundamental verändern wird. Die Analysten scheinen jedoch davon auszugehen, dass früher oder später kein CIO daran vorbei kommt. Die Autoren der Studie schließen sich denn auch spürbar den Befürwortern von Virtualisierung an. Klare Worte zum Sicherheitsproblem fehlen komplett, Fragen zu fehlendem Know-how werden höchstens angerissen.

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