Analysten warnen vor Sicherheitsrisiken ebenso wie vor eigentumsrechtlichen Problemen

Virtuelle Welten: Bitte auf der Erde bleiben!

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

In ihrem Fazit bemühen die Analysten denn auch die ganz großen Begriffe: "Letztlich pendelt der klassische staatsphilosophische Streit zwischen Freiheit und Intervention wie ein Damoklesschwert über dem Lebensfaden der virtuellen Welt."

Ohne echte Kontrolle geht es auch in der virtuellen Welt nicht

Etwas handfester lassen es die Kollegen von Gartner angehen. Sie weisen vor allem auf die Punkte Sicherheit und Risiko-Management hin. Im Einzelnen geben sie zu Bedenken:

  • IT-bezogene Sicherheitsrisiken: Die Häufigkeit an Updates macht es schwierig, Desktop-Systeme zu kontrollieren.

  • Authentifizierung und Access Management: Viele Second Life-Spieler sind gleich mit mehreren Avataren am Start. Dadurch ist es kaum möglich, Identitäten und Zugänge in den Griff zu bekommen. Wenn es denn unbedingt sein soll, rät Gartner nicht zu einem Engagement in Second Life, sondern zu eigenen virtuellen Welten innerhalb der Firewall, die intern gehostet werden.

  • Vertraulichkeit: Sensible Daten gehören nicht ins Second Life beziehungsweise überhaupt nicht in irgendwelche offenen, Internet-unterstützten sozialen Netzwerke, stellt Gartner klar.

Zur Startseite