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Forschungsprojekt

Volkswagen steuert Taxis mit Quantencomputer

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Zusammen mit dem Quantencomputing-Spezialisten D-Wave Systems hat VW-CIO Martin Hofmann Algorithmen zur Verkehrsflussoptimierung entwickelt und erprobt. Mehr soll folgen.
"Quantencomputing ist Supercomputing der nächsten Generation und kann uns enorme Fortschritte in allen wichtigen Zukunftsfeldern der IT und Digitalisierung bringen", sagt CIO Martin Hofmann von Volkswagen.
"Quantencomputing ist Supercomputing der nächsten Generation und kann uns enorme Fortschritte in allen wichtigen Zukunftsfeldern der IT und Digitalisierung bringen", sagt CIO Martin Hofmann von Volkswagen.
Foto: Volkswagen

Auf der CeBIT 2017 stellte VW-CIO Martin HofmannMartin Hofmann das Projekt vor: In einem ersten Forschungsprojekt zusammen mit dem Kooperationspartner D-Wave Systems in Peking konnten die Fahrzeiten von 10.000 öffentlichen Taxis in der Megametropole deutlich verkürzt werden. Profil von Martin Hofmann im CIO-Netzwerk

VW-Data-Scientists und Big-Data-Experten

In dem neuen Forschungsprojekt haben die VW-Data-Scientists und Big-Data-Experten auf Grundlage der Taxidaten ausprobiert ob sie mit einem Quantencomputer den Verkehrsfluss der Mega-Metropole optimieren können. Der entwickelte Algorithmus konnte Fahrzeuge so intelligent lenken, dass Staus vermieden wurden.

Self-Driving-Car Sedric von VW: Autonome Fahrzeuge könnten von der enormen Rechenleistung von Quantencomputern profitieren.
Self-Driving-Car Sedric von VW: Autonome Fahrzeuge könnten von der enormen Rechenleistung von Quantencomputern profitieren.
Foto: VW

Enormes Rechenpotenzial des Quantencomputers

Als nach eigenen Angaben weltweit erstes Automobilunternehmen erprobt der VW-Konzern damit intensiv die Nutzung von Quantencomputern. "Quantencomputing ist Supercomputing der nächsten Generation und kann uns enorme Fortschritte in allen wichtigen Zukunftsfeldern der IT und DigitalisierungDigitalisierung bringen", sagte CIO Hofmann. "In der strategischen Zusammenarbeit mit D-Wave lernen wir, das enorme Rechenpotenzial eines Quantencomputers sinnvoll zu nutzen." Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

Großen Wert lege VWVW dabei auf den Open-Source-Ansatz: Die Arbeit solle transparent und für Dritte nachprüfbar sein. VW erwartet von dem Projekt für die Zukunft ein weites Feld an neuen Einsatzmöglichkeiten, etwa in den Bereichen autonomes Fahren, Robotic Enterprise (KI-gestützte Prozesssteuerung), vernetzte Fertigung, maschinelles Lernen und intelligente Mobilitätslösungen. Top-500-Firmenprofil für VW

Volkswagen | Verkehrsflussoptimierung auf Quantencomputer von D-Wave Systems
Branche: AutomobilindustrieAutomobilindustrie
Zeitrahmen: laufend
Mitarbeiter: IT-Experten aus dem Volkswagen Code Lab in San Francisco und Data Lab in München
Produkt: noch Forschungsprojekt
Dienstleister: kein Dienstleister - D-Wave Systems ist strategischer Kooperationspartner
Einsatzort: Forschungsprojekt, noch keine praktische Umsetzung
Internet: www.volkswagenag.com Top-Firmen der Branche Automobil