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Volkswagen will transparentere Supply Chain



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Mit IBMs Blockchain-Technologie will VW von der Mine bis zum Endverbraucher Transparenz in die Lieferkette von Mineralien bringen.
VW-Experten sprechen über Lösungen für mehr Lieferkettentransparenz.
VW-Experten sprechen über Lösungen für mehr Lieferkettentransparenz.
Foto: Volkswagen AG

Der VolkswagenVolkswagen-Konzern ist Mitglied einer "Industrie-Initiative für den verantwortungsbewussten Einkauf von strategischen Mineralien" geworden. Mithilfe der Blockchain-Technologie möchte der AutobauerAutobauer die Effizienz, Nachhaltigkeit und Transparenz in den globalen Zulieferketten erhöhen. Top-500-Firmenprofil für Volkswagen Top-Firmen der Branche Automobil

Durch die Zusammenarbeit will VW zunächst einen besseren Einblick in die Herkunft von Kobalt erhalten, das in Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge verwendet wird. Auch andere Mineralien, die in der Fahrzeugproduktion eingesetzt werden, könnten so nachverfolgt werden.

Blockchain-Technologie von IBM

Die Blockchain-Technologie ergänze die im Konzern angewendeten Beurteilungs- und Prüfverfahren und unterstütze die von der OECD etablierten Standards für verantwortungsbewusste Beschaffung, teilte der Konzern mit.

Darüber hinaus ermögliche die Technologie die dauerhafte Aufzeichnung von Compliance-Vorschriften und Regeln. Bisher müssen sich Lieferkettenpartner und Kunden auf manuelle Prozesse verlassen, um die Einhaltung der Industriestandards zu gewährleisten.

Die neue Plattform, die auf der IBMIBM Blockchain-Plattform und auf dem Hyperledger-Fabric der Linux Foundation basiert, ermögliche die Rückverfolgung der Herkunft von Mineralien und schaffe für alle Unternehmen in der Lieferkette Transparenz. Alles zu IBM auf CIO.de

Prüfung durch RCS Global Group

Das Netzwerk wurde laut VW von der RCS Global Group hinsichtlich der Einhaltung von Standards für verantwortungsbewusste Beschaffung geprüft. Die Mitglieder des Netzwerks könnten so sicher auf unveränderliche Daten zugreifen und diese ergänzen, um den Weg der Mineralien fast in Echtzeit zu verfolgen und aufzuzeichnen.

Zum Netzwerk gehörten Teilnehmer auf jeder Stufe der LieferketteLieferkette, von der Mine bis zum Endbenutzer. Im Boot sind dabei auch Ford, Huayou Cobalt, IBM, LG Chem sowie die RCS Global Group. Die Mitglieder des Netzwerks wollen ferner versuchen, auch Teilnehmer aus anderen Branchen zu gewinnen, beispielsweuse aus den Bereichen Luftfahrt und Consumer Electronics. Alles zu Supply Chain auf CIO.de

Volkswagen AG | Transparenz in der Lieferkette

Branche: Automobilbau
Zweck: Rückverfolgung der Herkunft von strategischen Mineralien, zunächst für Kobalt
Zertifizierer: RCS Global Group
Produkte/Dienstleister: IBM Blockchain-Plattform und Hyperledger-Fabric der Linux Foundation
Weitere Partner: Ford, Huayou Cobalt, IBM, LG Chem sowie die RCS Global Group
Einsatzort: weltweit
Internet: www.volkswagen.de

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