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Volvo Cars investiert in Startup Spectralics

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mit der bildgebenden Technik des israelischen Startups Spectralics will Volvo Cars seine Infotainment-Systeme modernisieren und die Kundenerfahrung verbessern.
Volvo investiert in den Multi-Layered Thin Combiner, der sich wie ein Film über transparente Oberflächen legt.
Volvo investiert in den Multi-Layered Thin Combiner, der sich wie ein Film über transparente Oberflächen legt.
Foto: Volvo Car Group

Mehr Sicherheit und ein verbessertes Nutzererlebnis im Auto verspricht sich VolvoVolvo von der Investition in das StartupStartup Spectralics. Das junge israelische Unternehmen kommt ursprünglich aus der Luft- und Raumfahrttechnik. Es entwickelt bildgebende, optische und infrastrukturgebende Systeme, die Hard- und Software umfassen. So bietet Spectralics ein Produkt namens Multi-Layered Thin Combiner an, das ist eine Anzeige-Technik, die sich wie ein dünner optischer Film über transparente Oberflächen aller Formen und Größen legt. Top-500-Firmenprofil für Volvo Alles zu Startup auf CIO.de

Volvo Cars will solche Lösungen künftig für Windschutzscheiben und Autofenster nutzen. Den Insassen des Fahrzeugs könnten Bilder und Hinweise gezeigt werden; große Head-up-Displays können virtuelle Objekte und reale Umgebung kombinieren. Weitere Use Cases erwartet der Automobilhersteller durch den Einsatz fortschrittlicher Filter für verschiedene Anwendungen, Sensorik im Innenraum, spezielle Kameras und digitale holografische Projektionen.

"Zugang zu vielversprechenden Technologien"

"Spectralics ist ein spannendes Unternehmen mit einer vielversprechenden Technik", erklärt Henrik Green, Chief Product Officer (CPO) bei Volvo Cars. "Weil wir die Entwicklungsarbeit unterstützen, können wir das Potenzial der Produkte für zukünftige Volvo- Fahrzeuge bestmöglich ausschöpfen." Die Beteiligung läuft über den Volvo Cars Tech Fund, den das Unternehmen 2018 aufgelegt hat. Der Schwerpunkt des Funds liegt auf Investitionen in strategische Technologietrends wie künstliche Intelligenzkünstliche Intelligenz, Elektrifizierung und autonomes Fahrenautonomes Fahren. Der Automobilhersteller will über solche Investitionen schon in einem frühen Entwicklungsstadium Zugang zu vielversprechenden Technologien erhalten. Alles zu Autonomes Fahren auf CIO.de Alles zu Künstliche Intelligenz auf CIO.de

Die Volvo Car Group verkaufte 2020 weltweit 661.713 Pkw und beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die heutige Group geht auf ein Unternehmen zurück, das Assar Gabrielsson und Gustaf Larson 1927 in Schweden gegründet hatten.

Volvo Car Group | Startup-Beteiligung
Branche: AutomobilAutomobil
Startup: Spectralics, Israel
Fachgebiet: optische und bildgebende Technik
Produkt: Multi-Layered Thin Combiner
Use Case: Infotainment im Fahrzeug Top-Firmen der Branche Automobil

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