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Innovative Dienste und In-Car-Apps

Volvo will Skills externer Entwickler nutzen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Computeraffine Externe sollen Volvos Ressourcen und Daten nutzen, um innovative Dienste und In-Car-Apps zu erstellen.
Kreativen Input von externen Entwicklern, Forschern und Künstlern verspricht sich Volvo Cars von einem kostenfreien Innovationsportal.
Kreativen Input von externen Entwicklern, Forschern und Künstlern verspricht sich Volvo Cars von einem kostenfreien Innovationsportal.
Foto: Volvo Car Germany

Der Automobilbauer Volvo CarsVolvo Cars setzt auf ein Innovations-Portal, um Fähigkeiten Externer einzubinden. Das Unternehmen nennt "Software-Entwickler, Forscher, Smart-Home-Tüftler und computeraffine Künstler" als Zielgruppen. Diese könnten über eine neu entwickelte Innovationsplattform Daten und Ressourcen kostenfrei nutzen. Volvo verspricht sich davon "hochwertige" neue Dienste und In-Car-Apps, die das Fahren in sicheren Autos einfacher und bequemer machen. Außerdem sollen FahrzeugeFahrzeuge sich damit künftig besser personalisieren lassen. Top-500-Firmenprofil für Volvo Car Germany GmbH Top-Firmen der Branche Automobil

Die Externen können beispielsweise einen Emulator nutzen, der das Android Automotive Operating System und die Google Apps nachbildet, die Volvo in neuen Fahrzeugen verwendet. Das soll ein genaues In-Car-Erlebnis auf dem Computer ermöglichen, so dass Entwickler Apps direkt "im Auto" entwerfen, testen und zum Download auf Google Play veröffentlichen könnten. Die Plattform enthält auch die Programmierschnittstelle "Extended Vehicle API". Diese erlaubt Entwicklern - sofern der Kunde zustimmt - den Zugriff auf Fahrzeugdaten wie Ladestand oder Kraftstoffstand und gefahrene Strecke.

Volvo will "mit den Besten der Besten" zusammenarbeiten

Für die Bereitstellung von Lidar-Datensätzen kooperiert Volvo Cars mit Luminar. Lidar steht für Light detection and ranging, eine Methode zur optischen Abstandsabtastung. Als weiterer Partner ist Unity an Bord. Dort geht es um die Entwicklung eines 3D-Modells des Fahrzeugs. Das Modell und eine dazugehörige 3D-Umgebung eignen sich laut Volvo für den Einsatz in Filmen, Visualisierungs- und Virtual-Reality-Anwendungen sowie Fahrzeugkonfiguratoren.

Henrik Green, Chief Technology Officer bei Volvo Cars, sagt: "Indem wir in unserem neuen Portal all diese Daten öffentlich zugänglich machen, unterstützen wir Entwickler innerhalb und außerhalb unseres Unternehmens und arbeiten mit den Besten der Besten auf ihrem Gebiet zusammen."

Volvo Cars | Innovationsplattform
Branche: Automotive
Use Case: Crowdsourcing (Gewinnen externer Expertise)
Produkt: kostenfreie Plattform mit Elementen wie Lidar-Datensätzen und 3D-Modellen
Zielgruppe: Software-Entwickler, Forscher und weitere
Kooperationspartner: Luminar Technologies (Lidar-Datensätze), Unity Technologies (3D-Modell)

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