Diskussion um Technik-Kompetenz

Vom Sinn und Unsinn eines Projekt-Managers

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Immerhin: Dean Meyer will dem Projekt-Management-Office die Tür gar nicht ganz vor der Nase zuknallen. Denn dass das Zusammenspiel zwischen all den Teil-Verantwortlichen und Bereichsleitern nicht immer einfach ist, weiß er auch. Nur: Für den Berater sollten Projekt-Manager eben auch bloß ein Teil in der Kette sein und beitragen, was sie können - etwa Rat und Unterstützung für eine bessere Zusammenarbeit. Aber eben nicht den Hauptverantwortlichen für das Gesamt-Projekt spielen.

Jedes Orchester braucht einen Dirigenten

Capgemini-Projekt-Manager Thomas Eberhard ist damit nicht einverstanden - und bringt ein anschauliches Beispiel aus einer anderen Branche: "Ein guter Dirigent ist nicht unbedingt der beste Musiker. Das ist ja auch nicht sein Job. Vielmehr muss er dafür sorgen, dass die Abstimmung, die Einsätze und das Zusammenspiel stimmen."

Dean Meyer arbeitet seit rund 35 Jahren in der IT-Branche und ist als Coach und Berater tätig. Seine Firma NDMA führt außerdem Analysen durch oder bietet Schulungen an.

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