Das Ende des Access Layers?

Wi-Fi 6 Advanced als Gamechanger

13.10.2021
Anzeige  Wi-Fi 6 und Wi-Fi 6E verändern zusammen mit 5G die Grundvoraussetzungen für Computing. Um von den Vorteilen profitieren zu können, müssen Unternehmen aber durchgängige Konzepte verfolgen.

Der Fortschritt in der IT wird häufig anhand der Leistungsfähigkeit von Prozessoren, Computern beziehungsweise Supercomputern oder der weltweit digital vorgehaltenen Datenmenge und der Kapazität von Speichersystemen veranschaulicht. Diese Zahlen und deren Entwicklung sind beeindruckend - gehören aber zu einer überholten Denkweise. Bei ihr steht der Rechner für den Universalgelehrten, das einsame Genie, einen Leonardo da Vinci, der Ungewöhnliches vollbringt. Die Speichersysteme stehen dabei für altehrwürdige Bibliotheken, in denen das Wissen der Menschheit gehortet wird.

Das entspricht aber nicht den Anforderungen des modernen Geschäftsalltags. Dabei geht es nicht vorrangig darum, geniale Konzepte auszutüfteln oder Wissen zu sammeln. Es geht vielmehr darum, flexible Geschäftsprozesse in Echtzeit zu steuern, zu überwachen und gegebenenfalls in sie einzugreifen. Genau dafür erfassen und sammeln Unternehmen Daten, wollen Assets tracken, Maschinendaten auslesen und analysieren oder weltweit verteilt arbeitenden Mitarbeitern Kooperation sowie Zugriff auf Daten ermöglichen.

Drahtlose Datenverbindungen – über Wi-Fi 6 oder 5G – stehen nun in gleichwertiger Qualität aber weitaus höherer Flexibilität als kabelgebundene zur Verfügung. Das schafft genau die Möglichkeiten für durchgängige Digitalisierungskonzepte vom Edge bis ins Rechenzentrum, die bisher gefehlt haben.
Drahtlose Datenverbindungen – über Wi-Fi 6 oder 5G – stehen nun in gleichwertiger Qualität aber weitaus höherer Flexibilität als kabelgebundene zur Verfügung. Das schafft genau die Möglichkeiten für durchgängige Digitalisierungskonzepte vom Edge bis ins Rechenzentrum, die bisher gefehlt haben.
Foto: Gorodenkoff - shutterstock.com

Fakt ist: Rechnen und Datenspeicherung sind kein Selbstzweck. Sie sind die Arbeitsgrundlage moderner Unternehmen. Um sie nutzen zu können, müssen Mitarbeiter, Geräte und Sensoren so effektiv wie möglich untereinander sowie mit Rechen- und Speicherkapazität vernetzt sein. Dies wurde in der Vergangenheit unter Schlagworten wie "The Network ist the Computer" oder "Ubquitious Computing" erkannt.

Wi-Fi 6 als Katalysator der Veränderung

Tatsächlich umsetzbar wird die Vision aber erst mit Wi-Fi 6 beziehungsweise Wi-Fi 6E und 5G. Denn die tatsächlich allumfassende, drahtlose Vernetzung mit hoher Bandbreite schafft zusammen mit einer von Künstlicher Intelligenz unterstützten Steuerung die Voraussetzungen, dass Potenzial von Rechenzentren und Datenmengen jederzeit und überall nutzen zu können.

Mit der Produktreihe Huawei AirEngine Wi-Fi 6, auch Huawei Wi-Fi 6 Advanced gennant, geht man über den neuen 6-er Standard hinaus. Dank der Integration von 5G-Technologien lassen sich Funknetzwerke mit lückenloser Abdeckung, minimalen Latenzzeiten und ohne Paketverluste beim Roaming aufbauen. Das sorgt in den gerade entstehenden, flexibleren Büroumgebungen nicht nur für mehr Komfort und eine unkomplizierte intergration, sondern kann auch den aufwendigen Access-Layer einer teueren Kabellösung nahezu komplett ersetzen. In Logistikbereichen mit autonomen Fahrzeugen, Krankenhäusern mit vernetzten Geräten oder Produktionsumgebungen ist dies unverzichtbar.

Huawei ist als Partner von Unternehmen für all diese Projekte bestens positioniert - einerseits als 5G-Vorreiter und Ausrüster von Telekommunikationsunternehmen, andererseits als eine der treibenden Kräfte bei der Weiterentwicklung des Wi-Fi-Standards. Aber auch im Campus-LAN und sogar im Rechenzentrum sorgt Huawei durch AI-Integration für hohe Zuverlässigkeit und einfaches Management. Mit Unterstützung von NVME-over-Fabric sind bei Huawei zudem Netzwerke auf die angebundene Storage-Kapazität abgestimmt. Und mit selbstlernenden Rechenzentren mit dem branchenweit höchsten Automatisierungsgrad wird Ihre Infrastruktur über die Jahre nicht alt, sondern besser - und passt sich zunehmend den Bedürfnissen Ihres Unternehmens an.

Ein Beispiel: Um für künftige Anforderungen gerüstet zu sein, bieten die "built In" IoT-Slots in den Access Points zahlreiche modulare Erweiterungsmöglichkeiten, etwa für weitere Protokolle wie RFID und ZigBee. Dafür muss also nicht immer wieder neue Infrastruktur aufgebaut werden. Letztlich ist dies auch im Sinne nachhaltiger IT, weil viele Funktionen in einer Plattform zusammengefasst werden und deren Komponenten länger im Einsatz bleiben können.

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