Koop mit Pfennigparade

Wie die Bosch-IT mit Behinderten arbeitet

Bettina Dobe ist Journalistin in München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media- sowie Gesundheitsthemen spezialisiert. 

Geringe Fluktuation im Team

Bei einer Sache liegen die Angestellten der Pfennigparade obendrein konkurrenzlos vorne: Die Fluktuation ist viel geringer als bei den anderen externen Dienstleistern. "Das führt dann auch dazu, dass wir über den Tellerrand rausgucken, neue Problemfelder erkennen und Eigeninitiative ergreifen", sagt Wagner. Dadurch sinke die Fehlerquote, die Mitarbeiter kennen sich mit dem System besser aus, wissen, wo es hakt.

Ganz falsch kann Wagner mit dieser Einschätzung nicht liegen. Im vergangenen Jahr hat Bosch zwölf Mitarbeiter von der Pfennigparade übernommen. Ihre Qualifikation hat überzeugt - die Behinderung spielte keine Rolle.

Pfennigparade - Der etwas andere IT-Dienstleister

Die Stiftung Pfennigparade mit Hauptsitz in München-Schwabing gehört zu den größten Rehabilitationszentren Deutschlands. Sie wurde Anfang der 1950er-Jahre infolge der Polio-Epidemie gegründet. Mittlerweile nutzen mehr als 1500 Menschen die Angebote für ein selbstbestimmtes Leben und Arbeiten.

Im Bereich IT liegen die Stärken in Service-Support und IT-Infrastruktur, die Mitarbeiter scheuen aber auch keine Prozessberatung. Im Bild: Olaf Bürger, Arne Wettig, Korbinian Meier und Gregor Cordes, vier von mehr als 150 Mitarbeitern, die in diesen Bereichen arbeiten - sowohl inhouse als auch im Outsourcing.

Referenzen sind Unternehmen wie BMW Group, MunichRe, BayWa AG, Robert Bosch GmbH, Wrigley GmbH und Telefónica / O2 sowie zahlreiche Mittelständler. Mehr Infos zu Angeboten und Kunden unter www.pfennigparade.de

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