CIO-Verweildauer rund 4,5 Jahre

Wie man einen CIO-Wechsel überlebt

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

4. Nicht in der abwartenden Menge verschwinden. Wer erst einmal in der Deckung bleibt und abwartet, wie der Neue denn so ist, macht einen Fehler. Zum einen deshalb, weil profillose Mitarbeiter am ehesten als verzichtbar gelten. Und zum anderen, weil jeder Mensch so früh wie möglich wissen will, wofür seine Leute stehen.

5. Sich nochmals um den eigenen Job bemühen. Auch, wenn man schon zehn oder 20 Jahre in derselben Firma arbeitet - auf den eigenen Job hat man keine Garantie. Insbesondere dann nicht, wenn ein neuer Chef kommt, der möglicherweise frühere eigene Mitarbeiter nachholen will.

6. Nur keine Angst. Trotz aller Skepsis sollte niemand davon ausgehen, dass mit einem neuen CIO automatisch alles schlechter wird. Der ist ja auch nur ein Mensch - und hat womöglich mehr Angst vor dem neuen Team als umgekehrt.

Wann es Zeit ist, über die Kündigung nachzudenken

7. Auf Alarmsignale achten. Wenn sich die Dinge aber doch negativer entwickeln, als erwartet, sollten IT-ler gegebenenfalls über einen Job-Wechsel nachdenken. Alarmsignale sind zum Beispiel:

- Der neue CIO will ein neues Team aufbauen,

- der Neue zeigt kein Interesse an den bisherigen IT-Mitarbeitern,

- der Neue hört den bisherigen IT-lern nicht richtig zu und setzt auch keinen ihrer Vorschläge um.

Zur Startseite