6 Ratschläge für die Jobsuche

Wie sich Jobsuchende vor Datenklau schützen

Meridith ist Autorin unserer US-Schwesterpublikation CIO.com.
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Wer einen neuen Job sucht, gibt häufig leichtfertig seine persönlichen Daten her. Cyberkriminelle nutzen das aus. Wir zeigen, wie Sie sich wehren.
Wer auf Jobsuche ist, sollte wachsam sein.
Wer auf Jobsuche ist, sollte wachsam sein.
Foto: Branislav Nenin - shutterstock.com

Cyberkriminelle haben es beim Identitätsklau vermehrt auf ArbeitssuchendeArbeitssuchende abgesehen. Dabei kommen zwei Maschen besonders häufig vor. Alles zu Jobsuche auf CIO.de

Die eine Masche ist eine Phishing-Mail, die mit Stellenangeboten lockt. Und zwar auf ein gefälschtes Bewerbungsformular, in das die Opfer Name, Adresse, Telefonnummer und ihre Sozialversicherungsnummer eintragen sollen. Häufig erfragen Betrüger auch Bankverbindungen oder lassen sich die Erlaubnis für eine Hintergrundüberprüfung erteilen.

Bei der zweiten Masche treten Betrüger in etablierten Jobportalen als potenzielle Arbeitgeber auf. Sie inserieren eine sehr vage formulierte Stellenanzeige, mit der sie möglichst viele Personen ansprechen. Und im weiteren Verlauf des sogenannten Auswahlprozesses erfragen sie persönliche Informationen.

Unsere amerikanische Schwesterpublikation CIO.com hat sechs Ratschläge zusammengestellt, wie man sich vor Identitätsklau im Internet schützt.

1. Behalten Sie Ihre Kontodaten für sich

Seriöse Arbeitgeber würden Sie nie nach Ihren Kontodaten fragen, bevor ein Arbeitsverhältnis zustande kommt.

Informationen über den potenzielle Arbeitgeber einholen

2. Behalten Sie Ihre Sozialversicherungsnummer für sich

Cyberkriminelle erfinden alle möglichen Begründungen dafür, dass sie Ihre Sozialversicherungsnummer benötigen. Seriöse Arbeitgeber werden Sie - wenn überhaupt - erst nach einem Bewerbungsgespräch nach Ihrer Sozialversicherungsnummer fragen, um eine Hintergrundüberprüfung durchzuführen.

3. Willigen Sie nicht leichtfertig in eine Hintergrundüberprüfung ein

Eine Ausnahme ist lediglich, wenn Sie sich um einen Job bei der Regierung bewerben. Ansonsten ist eine Hintergrundüberprüfung - besonders zu Beginn des Auswahlprozesses - nicht notwendig.

4. Recherchieren Sie mögliche Arbeitgeber

Forschen Sie nach, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Arbeitgeber in einer Stellenbörse seriös ist oder nicht. Hilfreich ist hier zum Beispiel, sich die Adresse des Arbeitgebers genau anzusehen. Wenn es nur ein Postfach ist, könnte das stutzig machen.

5. Verraten Sie nicht so viel auf Ihrem Lebenslauf

Viele Bewerber teilen in ihrem Lebenslauf eine Menge privater Informationen mit. Die Telefonnummer sollte man vielleicht lieber weglassen. Und: Jobsuchende sollten eine bestimmte E-Mail-Adresse einrichten, die sie nur für Bewerbungen nutzen.

6. Nein sagen

Wenn Sie sich für E-Mail-Newsletter von seriösen Jobseiten oder Unternehmen anmelden, geben Sie an, dass sie keine E-Mail von Dritten erhalten möchten. So können Sie die Weitergabe ihrer Daten verhindern.