Strategien


Migrationspläne

Windows 7? Erst wenn es alle machen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Drei von zehn deutschen IT-Chefs wollen erst dann auf Windows 7 migrieren, wenn es die Mehrheit tut. Größter Hemmschuh sind Probleme mit der Kompatibilität.
Die Erwartungen an Windows 7 laut einer IDC-Umfrage.
Die Erwartungen an Windows 7 laut einer IDC-Umfrage.
Foto: IDC/Symantec

Technologieführerschaft muss nicht sein, jedenfalls nicht in Sachen Windows 7. Hier lassen deutsche Entscheider gern anderen den Vortritt. Das geht aus der Studie "Windows 7 Migration - Erwartungen, Pläne und Bedenken" des Frankfurter Marktforschers IDC unter 200 deutschen Unternehmen hervor. Die Analyse entstand in Zusammenarbeit mit dem Security-Anbieter Symantec aus München.

30 Prozent der Befragten warten generell mit dem Upgrade ihres Betriebssystems, bis der Support für das bestehende endet. Weitere 27 Prozent wollen erst dann migrieren, wenn "die Mehrheit der Unternehmen" damit angefangen hat. Sie fühlen sich dann sicherer.

Microsoft feiert das neue Betriebssystem als Erfolg. Ein Dreivierteljahr nach dem offiziellen Release hat das Unternehmen weltweit mehr als 175 Millionen Lizenzen verkauft. Das Marketing rund um Windows 7 scheint zu greifen, denn gegenüber IDC erklärten 60 Prozent der Befragten, sie hätten "einen guten Eindruck" von dem Produkt. Lediglich vier geben einen "negativen Eindruck" zu Protokoll, der Rest sieht die Dinge neutral.

Nach den Zahlen von IDC setzen bereits 29 Prozent der Studienteilnehmer Windows 7 ein. Eine überwiegende Mehrheit von 76 Prozent arbeitet aber immer noch mit Windows XP (bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich).

Zur Startseite