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Migrationspläne

Windows 7? Erst wenn es alle machen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Die Erwartungen an das neue Betriebssystem sind vielfältig: Jeweils 42 Prozent der Befragten knüpfen den Wunsch nach besserer Performance und mehr IT-Sicherheit an Windows 7. Zusätzlich erwarten 39 Prozent neue Funktionen zur Produktivitätssteigerung der Nutzer.

Die Bedenken gegen Windows 7 laut einer IDC-Umfrage.
Die Bedenken gegen Windows 7 laut einer IDC-Umfrage.
Foto: IDC/Symantec

IDC geht davon aus, dass vor allem das geplante Ende des XP-Supports den Ausschlag zur Migration geben wird. In diesem Zusammenhang haben sich die Analysten auch das Alter der PC-Hardware angesehen: Bei 42 Prozent der Studienteilnehmer sind die Rechner älter als drei Jahre. Die Analysten glauben, dass mit dem nächsten OS auch die Geräte erneuert werden.

Mit Windows 7 kommt die Desktop-Virtualisierung

Unter denen, die migrieren wollen, planen 43 Prozent in Verbindung mit der Einführung von Windows 7 auch Desktop-Virtualisierung. 29 Prozent denken außerdem über das Virtualisieren zusätzlicher Anwendungen nach.

Die Analysten wollten wissen, was Entscheider von der Migration zurückhält. Die größten Sorgen beziehen sich auf Kompatibilitätsprobleme von Anwendungen (51 Prozent) beziehungsweise auf Performance-Probleme alter Anwendungen (40 Prozent).

28 Prozent fragen sich außerdem, ob die alte Hardware kompatibel ist. Zu recht, so IDC. "In Bezug auf Windows 7 ist es allerdings wichtig zu erwähnen, dass nicht alle älteren Hardware-Plattformen kompatibel mit dem neuen Betriebssystem sind und daher neue Hardware erfordern können", so die Autoren der Studie.

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