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SAP-Experten gesucht

IT-Freiberufler werden knapp

Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.

Schlusslicht im Ranking ist die Frankfurter Quest Softwaredienstleistung mit einem Umsatz von 37 Millionen Euro. Gegenüber 2009 blieb die Rangfolge, die auf kontrollierten Selbstauskünften der Unternehmen und Schätzungen von Lünendonk basiert, unverändert. Nur Gulp und Gft sowie Solcom und top itservices tauschten die Plätze.

Angebot knapp, zeitnahe Vermittlung wichtig

Aktuell sind freie SAP-Experten sehr stark gefragt, doch kaum auf dem Markt. Sie können daher fast jedes Honorar verlangen.
Aktuell sind freie SAP-Experten sehr stark gefragt, doch kaum auf dem Markt. Sie können daher fast jedes Honorar verlangen.
Foto: Lünendonk

Als wichtigste Herausforderung, um in den nächsten zwei bis drei Jahren weiteres Umsatzwachstum im Markt zu generieren, bezeichneten 28 Prozent der Rekrutierungs-Anbieter komplexe IT-Projekte sowie den steigenden Bedarf an Know-how in Spezialthemen und an Methodenkompetenz. 19 Prozent nannten hier Aspekte wie die KonsolidierungKonsolidierung von Lieferanten, Managed Services und Maßnahmen zur Kostensenkung, fünf Prozent den FachkräftemangelFachkräftemangel. Alles zu Fachkräftemangel auf CIO.de Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

Aufgrund der aktuell sehr starken Nachfrage an qualifizierten freiberuflichen IT-Fachkräften wird sich der Mangel in den nächsten Jahren verschärfen. Dieses Problem haben auch die Auftraggeber-Unternehmen erkannt. Besonders wichtig ist diesen, dass ein Rekrutierungs-Dienstleister die benötigten IT-Experten zeitnah vermitteln und bereitstellen kann. Dieser Punkt wurde auf einer Skala von minus zwei (völlig unwichtig) bis plus zwei (sehr wichtig) im Schnitt mit einer 1,8 bewertet. Als weniger bedeutsam erachten Kunden dagegen das Preis-Leistungsverhältnis (1,6) sowie die Qualität der Zusammenarbeit (1,4).

SAP-Experten verzweifelt gesucht

Besonders häufig fragen Unternehmen zurzeit IT-Freiberufler mit SAP-Know-how nach. Auf der Skala von minus zwei (keine Nachfrage) bis plus zwei (sehr starke Nachfrage) kommen SAP-Experten auf einen Mittelwert von 1,5. Ebenfalls erwarten Auftraggeber von IT-Freiberuflern derzeit Kompetenzen in den Bereichen Web-Services (1,3) und Business IntelligenceBusiness Intelligence (BI) sowie Enterprise Resource Planning (ERP) mit Mittelwerten von 1,1 und 0,8. Kaum gefragt sind dagegen FreiberuflerFreiberufler, die Expertise im IT-Service-Management oder im Customer Relationship Management (CRM) haben. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de Alles zu Freiberufler auf CIO.de

Insbesondere die starke Nachfrage nach freiberuflichen IT-Experten mit SAP-Qualifikation führt dazu, dass der Markt in diesem Bereich praktisch wie leergefegt ist. Daher verwundert es nicht, dass bei freiberuflichen SAP-Beratern die Honorare derzeit am stärksten steigen. Der Grund dafür: Diese können aktuell in Verhandlungen mit Auftraggebern einfach besonders hohe Stunden- und Tagessätze durchsetzen.

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