Secure Work Space

Blackberry-Sicherheit für Android und iOS

27.03.2013 von Moritz Jäger
Blackberry öffnet seine Server-Lösung für andere Betriebssysteme. Künftig soll die Lösung Secure Work Space Firmendaten auf Android und iOS vor unbefugtem Zugriff schützen.

Blackberry, ehemals RIM, will sich für andere Systeme öffnen. Das zeigt der Konzern beispielsweise mit dem neuen Verwaltungs-Server, dem BES 10. Ähnlich wie Lösungen von Good Technology oder Mobile Iron kann der aktuelle Server von Blackberry nicht mehr nur die eigenen Smartphones, sondern auch Geräte mit Google Android und Apple iOS verwalten.

Nun plant der kanadische Hersteller den nächsten Schritt: Secure Work Space. Diese scheint eine Art Blackberry Balance Light zu werden: Diese Technik trennt private von beruflichen Daten direkt auf dem Gerät. Damit ist es etwa möglich, dass Firmen-Administratoren die sensiblen Firmendaten löschen oder sperren können, ohne dass der Nutzer die Kontrolle über sein Smartphone verliert. Secure Work Space will eine Reihe von Applikationen, etwa E-Mail, Kalender, Kontakte, und Memos abkapseln und direkt mit dem Blackberry Enterprise Service koppeln. Der Vorteil: Daten werden beim Speichern und bei der Übertragung verschlüsselt und sind so vor neugierigen Augen sicher.

"Mit der Blackberry Balance-Technologie bieten wir branchenweit die einzige echte, kompromisslose Trennung von beruflichen und persönlichen Daten und Anwendungen an", so David J. Smith, Executive Vice President Enterprise Mobile Computing. "Mit Secure Work Space für iOS- und Android-Geräte erweitern wir so viele dieser Funktionen wie möglich auf andere Plattformen, was angesichts des aktuellen BYOD-Trends (Bring Your Own Device) von großer Bedeutung ist. BlackBerry Enterprise Service 10 bietet Administratoren eine einzige intuitive Plattform für die effektive und sichere Verwaltung einer Vielzahl von Geräten. Gleichzeitig werden Unternehmenswerte geschützt und die Mitarbeiter erhalten die Flexibilität, die sie wünschen."

Blackberry Secure Work Space soll bis Ende des zweiten Quartals 2013 zur Verfügung stehen. Es bleibt spannend, ob Blackberry damit gegenüber der Konkurrenz von Mobile Iron oder Good Technology Boden gut machen kann. (mb)

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der Schwesterpublikation "CIO.de".