IT-Excellence Benchmark 2008

Deutschland sucht die zufriedensten IT-Anwender

14.02.2008 von Horst Ellermann
Das CIO-Magazin, Computerwoche und die TU München suchen die zufriedensten IT-Anwender Deutschlands. Mehr als 30 Unternehmen haben sich bis jetzt zum IT-Excellence Benchmark 2008 registriert. Weitere Anmeldungen können bis Ende März eingereicht werden. Im vergangenen Jahr hatten mehr als 18.000 User an der größten deutschen Befragung zur Anwenderzufriedenheit teilgenommen.
Die Gewinner der größten deutschen Anwender-Zufriedenheitsstudie 2007. Platz 1: Matthias Mehrtens von den Stadtwerken Düsseldorf (Mitte), Platz 2: Carsten Siegel von Walter Rau Lebensmittel (rechts) und Platz 3: Karl Friedrich Guth von Weber-Haus (links).

Die IT ist besser als ihr Ruf - so lautete ein wichtiges Ergebnis aus der letztjährigen Befragung. Auf die Frage "Denken Sie einmal an die IT-Abteilung in Ihrem Unternehmen. Wie zufrieden sind Sie damit?" antworteten 40 Prozent aller Befragten positiv. Nur 17 Prozent äußerten "weniger zufrieden" oder "unzufrieden".

Die Durchschnittsnote auf einer Skala von eins bis fünf beträgt 2,7. "Das ist zwar noch kein Traumergebnis, aber es hat vielen CEOs und CIOs die Scheu genommen, sich in diesem Jahr einem Benchmark zu stellen", erklärte Professor Helmut Krcmar vom Institut für Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität München. Kein CIO musste 2007 einen Totalverriss erdulden. Durchschnittsnoten von 3,x haben nur wenige Unternehmen erhalten. "Und wenn, so haben wir diese natürlich nicht veröffentlicht", sagte Krcmar, der die Untersuchung wissenschaftlich begleitet.

Schlechte Ergebnisse bei den 16 Fragen der Online-Studie geben den IT-Entscheidern immerhin die Chance, sich im nächsten Jahr zu verbessern. Selbst vermeintlich gute Ergebnisse helfen, die eigenen Schwächen zu erkennen: Wer auf die Aussage "Ich weiß, an wen ich mich wenden kann, wenn ich Fragen zum Thema IT habe" nicht mehr als allgemeine Zustimmung bei seinen Anwendern erzielt, sollte sich besser nicht zurücklehnen. Die Note 2,1 ist hier der Durchschnitt aller Unternehmen. Wer schlechter ist, kann Quickwins in der Zufriedenheit seiner Mitarbeiter erzielen, indem er die Ansprechpartner für IT in seinem Unternehmen besser kommuniziert.

Neben einer Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit anderen Unternehmen bietet der IT-Excellence Benchmark den Teilnehmern noch drei weitere Vorteile:

  1. Die Teilnahme ist kostenlos. Werden nur die Standardfragen in Deutsch abgefragt und erfolgt keine Auswertung nach unternehmensspezifischen Merkmalen, erledigt dies die "Business Group Munich" als Kooperationspartner von CIO und Computerwoche mit standardisierten Methoden. Kosten entstehen erst, wenn spezifische Fragen etwa nach der Zufriedenheit mit spezieller Software gestellt werden. Fremdsprachige Fragen und Kreuztabellierungen bei der Auswertung kosten ebenfalls.

  2. Unternehmen mit den drei besten Umfrage-Ergebnissen erhalten den IT Excellence Benchmark Award. Diesen Preis hat das CIO Magazin im vergangenen Jahr erstmalig im Rahmen einer Gala-Veranstaltung in Düsseldorf verliehen. Preisträger waren die Stadtwerke Düsseldorf, die Rau Lebensmittelwerke (Deli-Margarine) und der Fertighaus-Hersteller Weber. Sie erhalten eine Trophäe und werden in CIO-Magazin und Computerwoche vorgestellt, so dass die IT-Mitarbeiter auch in ihrer Community auf den Erfolg hinweisen können.

  3. Teilnehmer können die studienbegleitende IT Excellence Benchmark-Konferenz am 12. und 13. Juni in Düsseldorf kostenfrei besuchen. Die Teilnahmegebühr von 1.990 Euro entfällt.

Weitere Fragen zur Teilnahme am IT-Excellence Benchmark beantwortet Herr Stephan Hoppe
IDG Business GmbH, Lyonel-Feininger-Straße 26, 80807 München, Tel.: +49 89 / 360 86 – 354, Fax: +49 89 / 360 86 99 – 354, E-Mail: shoppe@computerwoche.de

Weitere Informationen unter: www.it-excellence-benchmark.de