Digitale Archivierung im Krankenhaus

09.05.2006
Modellprojekt zeigt den Weg von der elektronischen Patientenakte zur digitalen rechtssicheren Langzeitarchivierung.

Die Digitalisierung bestimmt zunehmend auch den Krankenhausalltag. Immer mehr Dokumente und Bilder fallen bereits in digitaler Form an, z.B. Befunde, Arztbriefe, Röntgenbilder etc. Bisher werden diese Dokumente und Bilder ausgedruckt und aufwendig konventionell gespeichert. Die Verwaltung von Kranken- und Verwaltungsakten ist sehr aufwändig, außerdem stehen die Informationen oft nicht zeitgerecht zur Verfügung, da die Akte gerade unterwegs und/oder nicht auffindbar ist.

Die Krankenhäuser werden weiter ihre Betriebsabläufe rationalisieren müssen, um wirtschaftlich zu überleben. Durch die DRG-Problematik werden die Dokumentationsaufgaben in den Kliniken wirtschaftlich noch bedeutsamer. Eine Papierdokumentation ist in Zeiten einer elektronischen Patientenakte unsinnig, Ziel muss die digitale Dokumentation mit vollständiger digitaler Akte sein, auch zur Langzeitarchivierung. Ein doppelter Aufwand (Papier und Digital, evtl. auch noch Mikrofilm) belastet das Personal und verursacht unnötige Kosten.

Das IfK Institut für Krankenhauswesen Braunschweig (Prof. Dr. Wolfgang Riedel) bietet im Rahmen eines Modellprojektes „digitale Archivierung“ den Krankenhäusern eine kostenlose Archiv-Analyse zur Erarbeitung eines digitalen Archivmodells an. Voraussetzung: die anonym erhobenen Daten dürfen für wissenschaftliche Zwecke (Analysen etc.) verwertet werden. Bei Interesse Kontaktaufnahme unter:
info@ifk-Braunschweig.de