e-Signatur für Patientenaufklärungslösung

04.08.2006
Mit einem Wizard für die elektronische Signatur wurde „CABAReT and PICS“ erweitert, die PDF-basierte Lösung von intarsys und dem proCompliance Verlag zur Patientenaufklärung am Tablet PC. „CABAReT and PICS“ unterstützt damit nun auch die zertifikatsbasierte Signatur, zum Beispiel mit der Gesundheitskarte.

In der praktischen Anwendung erfolgt zunächst das Aufklärungsgespräch zu einer bevorstehenden Operation zwischen Arzt und Patient. Danach unterzeichnen beide den Aufklärungsbogen, der als PDF am Tablet PC dargestellt wird. Der Wizard ermöglicht nun eine klar geregelte Reihenfolge der Aktionen. So kann ein Dokument je nach Sicherheitsbedarf der Klinik zunächst signiert und zukünftig auch durch eine Verschlüsselung geschützt werden. Der Wizard ist für die jeweilige Anwendung, zum Beispiel Signaturkarte oder biometrische Unterschrift am Tablet PC oder Pen Pad, einfach konfigurierbar.

Alleinstellungsmerkmal der Signaturlösung sei zum einen, dass mit dem Wizard eine beliebige Stelle auf dem Dokument signiert werden kann. Weiterhin prüfe der Wizard, ob beim Einsatz einer zertifikatsbasierten Signatur das Zertifikat noch gültig ist. Damit biete diese Erweiterung zu „CABAReT and PICS“ zusätzliche Sicherheit bei der Patientenaufklärung.

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen intarsys consulting (Karlsruhe) und dem proCompliance Verlag wurden die elektronischen Patientenaufklärungsbögen „PICS“ des Verlags um „preislich attraktive Zusatzfunktionen mit hohem Nutzwert ausgestattet“, so die Partner. Die PDF-Funktionalitäten von CABAReT erweitern das Dokument derart, dass es ausgefüllt und abgespeichert werden kann, heißt es weiter. In der Anwendung am Tablet PC werde so eine papierlose, rechtssichere Patientenaufklärung unterstützt.

Der Arzt kann handschriftliche Ergänzungen vornehmen oder auch Zeichnungen einfügen. Am Tablet PC oder auch am Pen Pad unterschreiben anschließend Arzt und Patient, dass die vom Gesetzgeber geforderte Aufklärung stattgefunden hat. Dies ist zum einen mittels einer biometrischen, eigenhändigen Unterschrift möglich, zum anderen aber auch mit einer elektronischen Signatur. Für Rechtssicherheit sorge dabei auch ein integriertes Journal, in dem jeder Bearbeitungsschritt ausführlich dokumentiert wird. Mit diesem lasse sich jederzeit nachvollziehen, wer zu welchem Zeitpunkt das Dokument bearbeitet hat.

“Vorteil des Patientengesprächs anhand der PDF-Bögen ist, dass kein Ausdruck mehr notwendig ist. Die Signatur wird im Dokument abgelegt, so dass keine aufwändige Ablagestruktur erforderlich ist. Der ausgefüllte und unterschriebene Aufklärungsbogen wird automatisiert inklusive der Indexinformationen, die sich aus PDF-Dateien sehr leicht ermitteln lassen, an jedes beliebige Archivsystem zur revisionssicheren Speicherung übergeben“, erklärt Dr. Bernd Wild, Geschäftsführer der intarsys consulting mit Sitz in Karlsruhe.