Studie von IDC und Microsoft

Engpass an Cloud-Skills

04.01.2013 von Werner Kurzlechner
Auch beim Cloud Computing werden die Spezialisten knapp, wie eine Studie von IDC und Microsoft zeigt.
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Nun droht ein personeller Engpass auch in der Cloud. Das geht aus einer Studie von IDC im Auftrag von Microsoft hervor. Demnach wächst in der Bedarf an IT-Spezialisten, die im Umgang mit Cloud Computing versiert sind, bis 2015 um mehr als ein Viertel auf 7 Millionen. Bereits jetzt konnten nach Angaben der Befragten rund 1,7 Millionen Stellen nicht besetzt werden, weil die benötigten Skills fehlten. „Die harte Wahrheit ist, dass die Belegschaften in aller Welt bei den Schritten hinterherhinken, die für einen Einstieg in die Cloud Computing-Industrie nötig sind“, sagt IDC-Analyst Cushing Anderson. Cloud-bezogene Skills repräsentierten momentan geradezu sämtliches Wachstumspotenzial in der IT-Welt, so IDC weiter.

Nach offizieller Statistik steigt der Bedarf an IT-Spezialisten in den Vereinigten Staaten bis 2020 um 1,1 bis 2,7 Prozent. Im Cloud Computing-Umfeld liegt er aber deutlich höher. Außerhalb der USA kalkuliert IDC sogar mit einem um 4,3 Prozent steigenden Personalbedarf bis 2015. Noch kämen 62 Prozent der Ausgaben für die Cloud aus den USA. Aber die neuen Märkte holten rasant auf, zudem sei in Europa ein merklicher Schub für die Private Cloud zu beobachten.

Microsoft stemmt sich dem Fachkräftemangel längst proaktiv entgegen. So bietet der Riese aus Redmond Online-Schulungen in der Microsoft IT Academy und in der Microsoft Virtual Academy an. „Das sind Beispiele für unser Engagement für den heutigen und den morgigen Arbeitsmarkt“, so Lutz Ziob, Vice President bei Microsoft.