Vertrag mit T-Systems verlängert

IT-Outsourcing bei GRS

25.05.2007 von Alexander Galdy
Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) hat ihren IT-Service-Vertrag mit T-Systems verlängert. Der über sechs Jahre laufende Vertrag hat ein Volumen von 18 Millionen Euro. T-Systems wird wie gehabt die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologie betreuen.
Der Hauptsitz von GRS in Köln

Die T-Systems-Tochter Solution for Research (SFR) gewann den Auftrag im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung. Er umfasst die Betreuung von Arbeitsplatzsystemen und Laborrechnern sowie Dienstleistungen im Bereich IT-Sicherheit. Der Dienstleister kümmert sich außerdem um die Netze und Telekommunikation von GRS.

Der erste Vertrag zwischen GRS mit Hauptsitz in Köln und SFR wurde Ende 2001 geschlossen. Er läuft Ende dieses Jahres aus. Mit ihm sollten die damals hohen IT-Kosten von knapp fünf Millionen Euro pro Jahr gesenkt werden.

Auslagerung

Im Zusammenhang mit der Auslagerung des IT-Services wechselten 32 Mitarbeiter des damaligen Zentralbereichs Datenverarbeitung der GRS zu SFR. Ebenso ging die gesamte IT-Hardware über. Mit Ausnahme der PC-Arbeitsplätze und der in den GRS-Bürogebäuden fest installierten passiven Netzwerkkomponenten.

Für die erneute Entscheidung für T-Systems war das Paket des Dienstleisters ausschlaggebend, heißt es bei GRS. Finanziell und qualitativ sei das Angebot am überzeugendsten gewesen. "Die GRS hat in den vergangenen fünf Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem Auslagern von Informations- und Kommunikationstechnologie und T-Systems gemacht", sagt Hans Steinhauer, Geschäftsführer der GRS.

Durch das IT-Outsourcing, so Steinhauer, könne sich GRS auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Gleichzeitig verfüge die Gesellschaft über die erforderlichen Ressourcen für den Forschungsbetrieb. Die Übernahme der ICT-Aufgaben durch einen Dienstleister habe sich insgesamt als ein sehr wirtschaftlicher Weg erwiesen.

Forschung

GRS ist eine technisch-wissenschaftliche Forschungs- und Sachverständigenorganisation. Sie stellt interdisziplinäres Wissen, fortschrittliche Methoden und qualifizierte Daten zur Verfügung. Damit werden technische Anlagen bewertet und verbessert, um den Schutz von Mensch und Umwelt vor Gefahren solcher Anlagen weiterzuentwickeln.

Der Schwerpunkt der Arbeit von GRS liegt auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit. Hier ist GRS Deutschlands zentrale Institution. Außer dem Sitz in Köln betreibt GRS weitere Standorte in Berlin, Braunschweig und Garching. Dazu kommen Tochtergesellschaften in Paris, Moskau und Kiew.