Augmented Reality

Lego plant AR-Spiel "Hidden Side" für Android und iOS

01.03.2019 von Thomas Hartmann
Noch im August dieses Jahres soll das Spiel erscheinen, das virtuelles Geschehen mit den Bauklötzchen kombiniert.

Apple-CEO Tim Cook ist über solche Entwicklungen sicherlich erfreut, denn auch er ist ein großer Fan von AR-Projekten, welche eine erweiterte "augmentierte", also künstlich erweiterte Realität zur sozusagen normalen Wahrnehmung der Umwelt hinzufügt. Bekanntestes Beispiel dafür bisher ist das Smartphone-Spiel Pokémon Go, aber auch der Möbelanbieter Ikea mit Ikea Place macht davon inzwischen Gebrauch, in der App kann man Objekte wie Schränke oder Sofas virtuell im eigenen Haus betrachten.

Lego Hidden Side
Foto: Lego

Lego will nun mit "Hidden Side" ein Gespensterspiel auf den Markt bringen, bei dem man zunächst wie gewohnt mit den Lego-Bausteinen diverse Objekte und Locations erstellt, in diesem Fall einen Bus, einen Friedhof oder eine Schule, wie Computerbase.de berichtet. Mit einer App für iOS oder Android können die Kinder anschließend Fantasiegestalten wie die Hauptfiguren Jack und Parker oder Gespenster auf ihrem Smartphone-Display erkennen, die sich über die verschiedenen Spielzeugobjekte legen.

Auf dem Display werden dann beispielsweise virtuelle Gespenster eingefangen, damit sie die Spielfigur nicht mehr verfolgen können und anderes mehr. Das Ganze spielt in deren Heimatstadt Newburry. Lego selbst verspricht in seiner Vorankündigung "gespenstische Abenteuer und Geheimnisse", die es interaktiv zu lüften gibt.

Alle Spiele sollen sich voneinander unterscheiden, einerseits durch die Entscheidungen der Spieler, aber auch durch ein Zufallsprinzip, das jeden Neustart eines Spiels begleitet. Der Schwierigkeitsgrad soll sich automatisch an die in der Regel kindlichen Spieler anpassen.

Die Verschmelzung von AR und äußerer Welt soll in "Hidden Side" nahtlos und haptisch vollständig sein, wie man es vorher noch nicht erlebt habe. Die Preise für die insgesamt acht verschiedenen Bausets sollen zwischen 20 und 120 Euro liegen. Die nötigen Apps dazu werden ab August 2019 kostenlos angeboten. (Macwelt)