Business Intelligence

Munich Re halbiert Ladezeit für Analysen

11.06.2012 von Werner Kurzlechner
Die Munich Re hat die asiatischen Systeme in ihr Data Warehouse integriert und dadurch die Ladezeiten deutlich verkürzt.
Effizientere Ladeprozesse bei der Münchener Rück.
Foto: Munich Re

Die Münchener Rück hat die Ladeprozesse in ihr globales Data Warehouse wesentlich effizienter ausgestaltet. Unterstützt durch den Dienstleister MSG Systems wurden die Ladeprozesse im Projekt „Time Zone Concept“ so neu gestaltet, dass Daten für Analysen und Reporting nun über alle Zeitzonen hinweg verlässlich, stabil und synchron zur Verfügung stehen. Die Ladezeiten wurden halbiert. Kern des Projektes beim größten Rückversicherer der Welt mit 11.400 Mitarbeitern war die Integration der Daten aus der asiatischen Zeitzone in die Business-Intelligence-Systeme. In der Vergangenheit arbeiteten die asiatischen Niederlassungen mit eigenen Systemen, die nur ein kumuliertes monatliches Reporting zuließen.

Um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, wurden die insgesamt über 2500 Ladeprozesse für alle Zeitzonen komplett neu strukturiert. Die Ladezeiten konnten so um etwa 50 Prozent auf zweieinhalb bis vier Stunden verkürzt werden. „Von der Umstellung auf buchungskreis-abhängiges Laden und der höheren Verarbeitungsgeschwindigkeit profitieren nun über 6.000 Mitarbeiter“, erklärt IT-Architekt Klaus Buck von Munich Re. „Das trägt klar zur weiteren Steigerung unserer Qualität und Effizienz bei.“ Das Redesign der Ladeprozesse wurde iterativ entwickelt und getestet. Noch während der Entwicklung des neuen Systems wurden drei Releases des Altsystems ausgerollt. MSG Systems unterstützte das Projekt bei Analyse, Architektur und Umsetzung und übernahm alle technischen Tests.

Data Warehouse bei Munich Re

Branche: Versicherungen
Zeitrahmen: etwa ein Jahr
Mitarbeiter: 4 bis 10 Mitarbeiter
Dienstleister: msg systems
Einsatzort: weltweit
Internet: www.munichre.com