Software-Updates

Stoppen Sie den Update-Terror

27.08.2010 von Christian Löbering
Lassen Sie sich nicht mehr durch automatische Updates von Windows oder der installierten Software bei der Arbeit stören. So aktualisieren Sie System und Software dann, wenn Sie es möchten.

Windows und alle installierten Microsoft-Produkte lassen sich automatisch aktualisieren - am besten, wenn Sie nicht am PC sitzen. Wie Sie Ihr System dafür konfigurieren müssen, lesen Sie in Punkt 1.

Bei Software, die nicht von Microsoft stammt, ist diese Art der vollautomatischen Aktualisierung leider selten. Sie können aber alle nervigen Auto-Update-Mechanismen abschalten. Wie Sie das machen, lesen Sie in Punkt 2a. Das dadurch entstehende Sicherheitsproblem fangen Sie über Update Star Premium ab. Dieses Programm lässt sich individuell einstellen. Sie können die Zeitpunkte genau bestimmen, an denen Update Star nach Aktualisierungen sucht und sie Ihnen meldet. Das Tool erkennt die meiste installierte Software und lädt auf Wunsch auch die gewünschten Updates auf Ihren PC. Die einzelnen Aktualisierungen müssen Sie dann nur noch installieren. Positiver Nebeneffekt: Update Star findet auch Updates zu installierter Software, die Sie bereits aus Ihrem Gedächtnis gestrichen haben.

1. Windows und Microsoft-Programme aktualisieren
Jeden zweiten Dienstag im Monat ist "Patchday". An diesem Tag werden die bei Ihnen installierten Microsoft-Produkte über die automatische Update-Funktion von Windows aktualisiert. Standardmäßig passiert das um 3 Uhr morgens. Ist der PC zu dieser Zeit nicht verfügbar, dann wird unmittelbar nach dem nächsten Start aktualisiert. Alles, was Ihnen dann zu tun bleibt, ist abwarten, und das ist lästig. Stellen Sie Windows deshalb besser so ein, dass die Updates installiert werden, wenn Sie den PC gerade nicht brauchen.

Benutzer-Typ 1:
Sie arbeiten fast immer ab einem festen Zeitpunkt am PC. Klicken Sie auf "Start" (XP) oder das Windows-Symbol (Vista, Windows 7) und wählen Sie "Systemsteuerung, Automatische Updates" (XP) oder " Windows Update, Einstellungen ändern" (Vista, Windows 7). Die Option "Automatisch“ (XP) oder "Updates automatisch installieren" (Vista, Windows 7) können Sie aktiviert lassen. Belassen Sie darunter die Standardoption "Täglich", wählen Sie aber daneben als Uhrzeit etwa eine Stunde, bevor Sie den PC brauchen. Wenn Ihr PC nicht 24 Stunden durchläuft, müssen Sie ihn zum Update automatisch starten oder wecken. Dabei ist es wichtig, in welchem Energiezustand sich Ihr PC davor befindet. Um einen heruntergefahrenen PC zeitgesteuert zu starten, ist eine entsprechende Option im BIOS nötig. Rufen Sie das BIOS beim Starten über die auf dem Bildschirm angezeigte Taste auf (in der Regel [Esc], [F2] oder [F10]). Da es viele unterschiedliche BIOS-Hersteller und -Versionen gibt, ist die Automatik-Startoption an verschiedenen Stellen versteckt. Normalerweise erscheint sie unter "Stromversorgung", "Power Management", "Energieverwaltung" oder "Erweitert". Dort können Sie Tage und Uhrzeiten für den automatischen Start eintragen. Außerdem finden Sie hier häufig auch Aufwach-Optionen für einige der Energiesparzustände.

Wenn eine entsprechende BIOS-Option fehlt, können Sie auf die englischsprachige Freeware Wakeup on Standby zurückgreifen. Allerdings dürfen Sie Ihren PC dann nach der Arbeit nicht herunterfahren, sondern müssen ihn stattdessen in einen Energiesparzustand versetzen (S3 oder S4). Um das automatische Aufwecken des PCs zu konfigurieren, wählen Sie im Tool unter „(1)“ die Uhrzeit, zu der der PC geweckt werden soll. Entfernen Sie das Häkchen vor dem Datum. Unter „(4)“ klicken Sie die Tage an, an denen der PC automatisch geweckt werden soll (für eine komplette Arbeitswoche aktivieren Sie "Mon", "Tue", "Wed", "Thur" und "Fri"). Dann klicken Sie auf "Start", um die Anwendung zu aktivieren.

Achtung:
Sollten die Updates nach dem Aufwecken nicht wie geplant heruntergeladen werden, dann hat der Rechner die Verbindung zum Netz nicht wieder aufgenommen. Klicken Sie in diesem Fall in Wakeup on Standby zusätzlich in die Box vor "Repair Network".

Benutzer-Typ 2:
Ihr PC ist allzeit bereit und schlummert in einem Energiesparzustand. Klicken Sie auf "Start" (XP) oder das Windows-Symbol (Vista, Windows 7), und wählen Sie "Systemsteuerung, Automatische Updates" (XP) oder "Windows Update, Einstellungen ändern" (Vista, Windows 7). Die Option "Automatisch" (XP) oder "Updates automatisch installieren" (Vista, Windows 7) können Sie aktiviert lassen. Belassen Sie darunter die Standardoption "Täglich", wählen Sie aber daneben eine Uhrzeit, zu der Sie den PC garantiert nicht brauchen. Um Ihren PC zur gewünschten Uhrzeit aus dem Standby- oder Ruhezustand zu wecken, nutzen Sie die englischsprachige Freeware Wakeup on Standby. Wählen Sie im Programm unter "(1)" die Uhrzeit, zu der der PC geweckt werden soll. Entfernen Sie das Häkchen vor dem Datum. Unter "(4)" klicken Sie die Tage an, an denen der PC automatisch geweckt werden soll (für eine komplette Arbeitswoche aktivieren Sie "Mon", "Tue", "Wed", "Thur" und "Fri"). Dann klicken Sie auf "Start", um das Programm zu aktivieren.

Achtung:
Sollten die Updates nach dem Aufwecken nicht wie geplant heruntergeladen werden, dann hat der Rechner die Verbindung zum Netz nicht wieder aufgenommen. Klicken Sie in diesem Fall in Wakeup on Standby zusätzlich in die Box vor "Repair Network". Zum Schluss sorgen Sie noch dafür, dass der PC sich nach einer halben Stunde ohne Eingriffe Ihrerseits wieder in den Energiesparzustand versetzt. Unter XP öffnen Sie dazu "Start, Systemsteuerung, Energieoptionen, Energieschemas" und wählen dort neben "Standby" die Option "nach 30 Min". Unter Vista und Windows 7 klicken Sie auf das Windows-Symbol und öffnen "Systemsteuerung, Energieoptionen, Energiesparmodus ändern". Neben "Energiesparmodus nach:" wählen Sie die Option "30 Minuten".

Auto-Updates abstellen

2a . Auto-Updates von Nicht-Microsoft-Software abstellen
Nicht-Microsoft-Software sucht häufig beim Start selbstständig im Netz nach aktualisierten Versionen. Hier gibt es keinen einheitlichen Update-Standard oder -Zyklus. Programme oder Tools, die auf diesem Weg eine neue Version finden, gehen unterschiedlich vor: Manche melden Ihnen die neuen Versionen, und Sie müssen dem Download und der Installation zustimmen. Andere laden die Updates automatisch herunter und melden sich erst vor der Installation. Und wieder andere installieren ihre Aktualisierungen einfach vollautomatisch. Je nachdem, zu welcher Gattung ein Programm oder Tool gehört, nervt es Sie also mit einem Aufklappfenster und/oder beansprucht Hardware-Leistung und bremst Ihren PC damit aus. Meist müssen Sie die Software nach dem Update noch einmal neu starten. Diese Update-Checks kommen für den Benutzer jeweils überraschend, denn nicht jedes Tool prüft bei jedem Start. Sie können das Chaos nur unterbinden, indem Sie die Auto-Update-Funktion jedes einzelnen Programms und Tools abschalten. Für elf der beliebtesten Programme mit lästiger Update-Funktion lesen Sie hier, wie das geht. Das dadurch entstandene Sicherheitsrisiko federn Sie durch den Einsatz eines systemweiten Update-Managers ab (siehe Punkt 2b).

Adobe Reader 9.x:
Die Auto-Update-Funktion des Adobe Reader können Sie abstellen, indem Sie das Menü "Bearbeiten, Voreinstellungen, Updater" öffnen und die Option "Updates nicht automatisch herunterladen oder installieren" anklicken. Um die Update-Funktion von Hand anzustoßen, wählen Sie "Hilfe, Nach Updates suchen".

Beim Flash Player deaktivieren Sie die Update-Benachrichtigung über das Internet.

Adobe Flash Player 10.x:
Um den Flash Player zu konfigurieren, starten Sie ein Internet-Zugriffsprogramm, mit dem Flash-Inhalte angezeigt werden können. Dann öffnen Sie den Einstellungsmanager. Um die Update-Benachrichtigungen abzuschalten, wählen Sie "Globale Benachrichtigungseinstellungen" und entfernen dort per Klick das Häkchen. Ein manueller Update-Check wird nicht angeboten.

Avira Antivir Personal 9.x:
Bei einer Antiviren-Software sollten Sie nur automatische Produkt-Updates deaktivieren. Die täglichen Aktualisierungen der Virensignaturen und der Scan-Engine sind unverzichtbar für die Sicherheit Ihres Computers. Um Produkt-Updates hier zu verhindern, wählen Sie "Extras, Konfiguration", klicken in das Kästchen neben "Expertenmodus", wählen "Allgemeines, Update" und aktivieren "Keine Produktupdates herunterladen". Für das Update von Hand wählen Sie im Hauptfenster "Update, Produktupdate starten".

Ccleaner 2.x:
Beim Ccleaner können Sie bereits bei der Installation die Option "Automatisch nach Ccleaner Updates suchen" deaktivieren. Haben Sie das versäumt, können Sie die Anpassung in Nachhinein über "Einstellungen, Einstellungen" treffen. Deaktivieren Sie hier per Klick die oben genannte Option. Den Schalter für den manuellen Update-Check finden Sie rechts unten im Programmfenster.

Firefox 3.x:
Hier finden Sie den entsprechenden Konfigurationsdialog unter "Extras, Einstellungen, Erweitert" auf der Registerkarte "Update". Entfernen Sie das Häkchen neben "Firefox". Dann sucht das Internet-Zugriffsprogramm beim Aufruf nicht nach neuen Programmversionen. Die Häkchen neben "Installierte Add-ons" und "Suchmaschinen" können Sie ebenfalls entfernen. So verhindern Sie, dass nach Updates zu den installierten Browser-Erweiterungen und den eingebundenen Suchmachinen gesucht wird. Ein solches Update können Sie etwa einmal im Monat über "Extras, Add-ons, Updates" manuell anstoßen. Die Update-Funktion des Firefox selbst können Sie bei Bedarf über "Hilfe, Nach Updates suchen" starten.

Um den Update-Zwang von ICQ abzuschalten, brauchen Sie ein zusätzliches Patch-Programm.

ICQ 6/7:
Das Messaging-Programm bietet ab Werk keine Möglichkeit, die automatische Update-Funktion abzuschalten. Hierfür müssen Sie ICQ zunächst beenden. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Blumen-Symbol im Infobereich (Tray) und wählen "Beenden". Dann installieren Sie ICQ Update Patch. Wählen Sie während der Installation alle sich aufdrängenden Zusatz-Tools ab (Search Anonymizer, Kikin und den Link zu Ebay). Danach rufen Sie den Patch auf, klicken im Dialog auf "Start" und starten ICQ.

iTunes 9.x:
Apples Musikzentrale (und allen anderen Apple-Programmen) können Sie während des Setups bereits das Updaten abgewöhnen. Entfernen Sie dazu per Klick das Häkchen bei "iTunes und weitere Apple-Software automatisch aktualisieren". Haben Sie das versäumt, dann wurde bei Ihnen der "Apple Update Manager" installiert. Dabei handelt es sich um ein Verwaltungs- und Aktualisierungs-Tool für Apple-Software. Wählen Sie in dessen Programmfenster "Bearbeiten, Einstellungen", klappen Sie die Registerkarte "Zeitplan" auf, und wählen Sie "Nie", um das Update zu deaktivieren. Wenn Sie statt dessen Updates planen wollen, wählen Sie eines der angebotenen Zeitintervalle.

Java 6.x Runtime:
Hier benötigen Sie ein Benutzerkonto mit Administratorrechten, um das Auto-Update abzuschalten. Drücken Sie dann [Win]-[R], und geben Sie „Regedit“ ein. Öffnen Sie den Schlüssel "Hkey_Local_Machine\Software\JavaSoft\Java Update\Policy", doppelklicken Sie auf den Eintrag "EnableAutoUpdateCheck", und setzen Sie den Wert auf "0". Danach starten Sie den PC neu.

Skype 4.x:
Die automatische Update-Funktion des Telefonier-Programms Skype können Sie ganz einfach deaktivieren. Wählen Sie dazu im Hauptdialog "Aktionen, Optionen, Erweitert, Erweitert", und entfernen Sie den Haken vor "mich benachrichtigen". Manuell updaten können Sie über "Hilfe, Auf Aktualisierung prüfen".

Thunderbird 3.x:
Die Konfiguration des automatischen Updates erfolgt hier genauso wie bei Firefox. Lediglich die Option "Suchmaschinen" fehlt. Ebenfalls an gleicher Stelle finden Sie die Aktivierung des manuellen Programm-Updates.

VLC 1.x:
Dem Multimedia-Player können Sie die automatischen Updates ebenfalls austreiben. Wählen Sie dazu "Extras, Einstellungen", und deaktivieren Sie "Automatisch nach Updates suchen". Über "Hilfe, Nach Updates suchen" aktualisieren Sie von Hand.

Wie bei diesen Beispielen können Sie bei den meisten Anwendungen die nervigen Update-Benachrichtigungen und die automatischen Aktualisierungen abschalten. Ist das in Einzelfällen nicht möglich, dann sollten Sie darauf achten, dass diese Tools oder Programme zumindest nicht automatisch mit Windows gestartet werden. Wie Sie das machen, lesen Sie unter Punkt 3 auf der übernächsten Seite.

Ein Update-Manager für Ihre Software

Update Star Premium zeigt alle Updates an, die wichtig sind.

2b. Nicht-Microsoft-Software mit Update Star aktualisieren
Wenn Sie die automatischen Updates Ihrer Software abschalten, haben Sie zwar Ihre Ruhe, aber es klafft auch eine Sicherheitslücke. Sie arbeiten möglicherweise mit veralteter und unsicherer Software. Lassen Sie sie deshalb regelmäßig mit Update Star Premium überprüfen.

Schritt 1:
Software-Inventur und Update-Check. Nachdem Sie das Programm installiert und gestartet haben, führt es eine Inventur der Software auf Ihrem System durch. Danach gleicht es die gefundenen Versionen mit den aktuellsten aus der Update-Star-Datenbank ab. Software, für die es eine neuere Version gibt, wird auf der Registerkarte "Startseite" aufgelistet. Update Star erkennt laut Herstellerangaben über 300.000 Anwendungen und über eine Million Versionen. Auf einem PC-WELT-Test-PC wurden von knapp 200 Programmen nahezu alle gefunden. Lediglich Exoten wie etwa der Rootkit-Killer Gmer oder das Entwickler-Tool Dependency Walker wurden nicht erkannt.

Schritt 2:
De-Installation überflüssiger Software. Lassen Sie sich nun weitere Details zur gefundenen Software anzeigen. Öffnen Sie dazu "Programme", und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle. Klappen Sie das Menü "Anzeigefilter" aus, und aktivieren Sie alle Optionen außer "Systemprogramme". Nun sehen Sie in der Programmliste alle gefundenen Programme. Wenn Sie einen Eintrag markieren, erscheint in der unteren Fensterhälfte eine kurze Beschreibung dazu. So sehen Sie schnell, ob Sie die Software überhaupt brauchen. Jedes Programm, das Sie nicht nutzen, klicken Sie mit der rechten Maustaste an und wählen "Deinstallieren".

Schritt 3:
Aktualisierung über die Update-Funktionen der Programme. Von der verbliebenen Software finden Sie jetzt die heraus, die dringend aktualisiert werden sollte. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle. Klappen Sie das Menü "Anzeigefilter" aus, und deaktivieren Sie „Aktuelle Programme“ und "Unbekannte Programme". Zu jedem Tool sehen Sie in der Spalte "Sicherheitsstufe", wie wichtig das Update für die Sicherheit ist (maximal fünf rote Schilde). Daneben sehen Sie Ihre installierte Version und eine Spalte weiter die neue Version. Handelt es sich um eines der Programme, für die im Tool selbst eine manuelle Update-Funktion vorgesehen ist (siehe Punkt 2a), dann sollten Sie diese für das Update nutzen.

Schritt 4:
Aktualisierung mit Update Star. Falls keine derartige Funktion existiert (Schritt 3) oder Sie zumindest nicht davon wissen, müssen Sie die Software über Update Star aktualisieren. In der Spalte „Herunterladen“ finden Sie für jedes Programm eine "Download"-Schaltfläche. Ein Klick darauf führt Sie auf die entsprechende Produktseite bei www.updatestar.com. Im unteren Teil der Seite finden Sie die Download-Links. Bei kostenlosen Programmen und kostenlosen Updates zu Kauf-Software gibt es einen direkten Download-Link ("Direct download") und einen Link zum Hersteller ("Download"). Bei kostenpflichtigen Updates gibt es nur den Link zum Hersteller. Nach dem Download installieren Sie das Programm/Update.
Achtung: Obwohl die meisten Programme heutzutage mehrsprachig sind, gibt es noch immer einige, die spezielle Sprachversionen anbieten. Über "Direct Download" bekommen Sie die multilinguale oder englische Version. Für speziell deutsche Versionen wählen Sie den Hersteller-Link.

Schritt 5:
Update-Check planen. Standardmäßig ist Update Star so konfiguriert, dass es Ihr System ab dem Installationszeitpunkt wöchentlich auf neue Software-Updates prüft. Den Rest der Zeit lässt es Sie in Ruhe. Diese Einstellung können Sie bei Bedarf ändern. Wählen Sie dazu "Startseite, Einstellungen", und öffnen Sie dort die Registerkarte "Automatisches Update". Hier können Sie das Intervall, Tag und Uhrzeit für den Check so einstellen, dass er Ihnen in den Kram passt.
Übrigens: Öffnen Sie im "Einstellungen"-Dialog die Registerkarte "Sonstiges", um das automatische Update-Verhalten von Update Star selbst einzustellen.

Autostart ausmisten

Mit den beiden aktivierten Optionen blenden Sie alle Autostart-Einträge aus.

3. Nerv-Tools aus dem Autostart ausschließen
Mancher Software können Sie das automatische Update nicht abgewöhnen. Noch lästiger ist das, wenn diese Programme automatisch mit Windows gestartet werden. Misten Sie in diesem Fall Autostart aus. Das beste Mittel hierfür ist das englischsprachige Autoruns aus der Sysinternals Suite. Nachdem Sie das Programm gestartet haben, sehen Sie auf der Registerkarte "Everything" alles, was beim Systemstart automatisch aufgerufen wird. Aktivieren Sie unter "Options" zunächst "Hide Microsoft and Windows Entries" und "Verify Code Signatures". Dadurch blenden Sie die Einträge aus, die Windows selbst benötigt. Dann entfernen Sie das Häkchen vor jedem Autostart-Eintrag, den Sie entfernen möchten. Sind alle fraglichen Einträge deaktiviert, schließen Sie das Autoruns-Fenster.

Quelle: PC-Welt