4 Anwender-Praxisberichte

Wie das iPad-Management nicht scheitert

18.05.2011 von Beth Stackpole und Andrea König
Bei der Integration von Tablet-PCs sollten CIOs auf Geräte-Management, Sicherheit und Support achten. Auch empfehlen Praktiker einen firmeneigenen App Store.

Als die Angestellten bei Rehabcare vor einigen Monaten begannen, den CIO um iPads zu bitten, blieb Dick Escue überraschend ruhig. Warum, erzählte er Beth Stackpole von unserer amerikanischen Schwesterpublikation Computerworld. IT-Chef Escue und sein Team hatten einige Jahre zuvor bereits erfolgreich das iPhone im Unternehmen eingeführt und wollten diese Strategie nun auch auf das iPad und andere Tablets anwenden.

Gehören die unternehmenseigenen Apps nicht an die Öffentlichkeit, sollten CIOs über einen eigenen App Store nachdenken.
Foto: Apple

Escue suchte nach Mobile Management-Technologien, die die Wunschgeräte der Mitarbeiter möglich machten und nicht blockierten. Die Konsumerisierung der IT ist für ihn nichts Neues. Denn schon bei der iPhone-Einführung wurde ihm klar, dass nicht die IT-Abteilung sondern die Mitarbeiter mit neuen Geräten ins Unternehmen drängen.

CIOs können sich den Tablets gar nicht mehr verschließen. Allein das iPad soll sich 2010 15 Millionen Mal verkauft haben. Neben dem iPad2 kommen außerdem viele weitere Geräte auf den Markt, zum Beispiel RIMs Playbook und das Samsung Galaxy Tab.

Die besten Business-iPad-Apps
Produktive Apps für Unternehmen
Mit diesen Apps ist Ihr iPad für den Unternehmenseinsatz gut gerüstet und stellt bei der Arbeit eine echte Bereicherung dar.
Produktive Apps für Unternehmen
Mit diesen Apps ist Ihr iPad für den Unternehmenseinsatz gut gerüstet und stellt bei der Arbeit eine echte Bereicherung dar.
Citrix Receiver for iPad
De kostenlose iPad-App Citrix Receiver eignet sich sehr gut, wenn zu Hause auf dem iPad schnell ein Zugriff auf die Firmendaten und Applikationen erfolgen soll. Als Voraussetzung muss in Ihrem Unternehmen Citrix XenApp oder XenDesktop im Einsatz sein. Extrem praktisch ist die Möglichkeit den Citrix Receiver mit dem iPhone zu koppeln. Dabei fungiert das Smartphone als Touchpad, mit dem sämtliche Anwendungen via Mauszeiger bedient werden können.
Gesetze im Internet
Gesetze im Internet ist eine komplette Sammlung aller Bundesgesetze, wie sie auch auf der Webseite des Bundesministeriums für Justiz zu finden sind. Dank der zweispaltigen Darstellung kann schnell durch Gesetzbücher gestöbert werden. Eine Volltextsuche erleichtert das Finden bestimmter Vorschriften immens. Praktisch ist auch die Offline-Speicherfunktion, mit der sich Gesetzbücher lokal speichern und somit später auch ohne Internetverbindung lesen lassen.
sipgate for iPad
Die sipgate-App macht das iPad zum Mobiltelefon. Nötig dazu sind ein Account bei sipgate, sowie eine stabile WLAN- oder UMTS-Verbindung. Anschließend lassen sich über VoIP kostengünstig Telefonate führen. Unter anderem zählt das Schreiben von Kurznachrichten, makeln, eine Konferenzschaltung mit bis zu 3 Teilnehmern und Faxnachrichten zum Funktionsumfang. Tests bescheinigen der Anwendung eine gute Sprachqualität. Allerdings kann es, gerade bei UMTS, zu Verzögerungen kommen.
Lufthansa for iPad
Lufthansa for iPad zeigt, wie ein Unternehmen seine Dienstleistung eindrucksvoll für das Tablet aufbereiten kann. Auf einer interaktiven Weltkarte lassen sich mit den gewohnten Zieh- und Spreizgesten Start- und Zielflughäfen finden, Flugverbindungen suchen und auch Buchungen vornehmen. Zahlreiche Zusatzangebote wie Städtetrip-Finder oder die Möglichkeit alle A380-Routen auf einen Blick zu sehen lassen die Lufthansa-App auch für Gelegenheitsflieger interessant erscheinen. Vielflieger können sich über eine Integration des eigenen "Miles & More"-Kontos freuen, die eine Kontostandsanzeige und Buchungsübersicht erlaubt.
Dragon Dictation
Dragon Dictation ist eine Spracherkennungs-App und will den Griff zur Tastatur überflüssig machen. Dabei funktioniert die Erkennung sehr gut. Erkannte Texte lassen sich nach der Aufnahme überarbeiten, um eventuelle Fehler schnell korrigieren zu können. Die Verknüpfung von Dragon Dictation mit dem Adressbuch verbessert die Erkennung von Namen - sofern der Benutzer den Datenzugriff erlaubt. Leider benötigt die App eine bestehende Datenverbindung, da alle Aufnahmen nicht von der Anwendung selbst, sondern von einem zwischengeschalteten Server verarbeitet werden.
PageScope Mobile
Über PageScope Mobile lassen sich verschiedenste bizhub-Multifunktionsgeräte als iPad-Drucker nutzen. Auch das Scannen ist über die kostenlose iPad-App möglich. Die Kommunikation zwischen Tablet und MFP geschieht drahtlos über das Netzwerk. Die App von Konica Minolta ist kompatibel zu PDF-Dateien, Bilddokumenten und Office-Formaten. Auch Webseiten lassen sich über den in PageScope Mobile integrierten Browser ausdrucken.
Brother iPrint&Scan
Die Brother iPrint&Scan-App funktioniert vom und zum iPad. So lassen sich beispielsweise Dokumente auf kompatiblen MFPs scannen, direkt auf das Apple-Tablet schicken und von dort aus als E-Mail-Anhang weiterversenden. Aber auch Bilder aus der iPad-Fotobibliothek zu drucken ist möglich - ganz ohne Einrichtung. Dafür unterstützt die iPrint&Scan-App nur einige Brother Druckermodelle. Praktischerweise lassen sich Druckeigenschaften wie das verwendete Papierformat direkt in der App anpassen.
Roambi - Visualizer
Roambi bereitet Geschäftszahlen iPad-gerecht auf. Das Programm arbeitet Daten aus verschiedenen Quellen grafisch auf und stellt sie auf dem Display dar. In der kostenfreien Lite-Version unterstützt Roambi den Import der Dateitypen Microsoft Excel, CSV und HTML. Mit der Pro-Version - hier muss der Nutzer für 99 Dollar ein Jahres-Abo lösen - ist auch der Import aus Google Docs und Salesforce CRM möglich. Noch vielfältiger ist Roambi ES3 - diese Version verarbeitet selbst Berichte aus SAP Crystal Reports, BusinessObjects, IBM Cognos und Microsoft Reporting Services. Dazu muss allerdings in eine Server-Software investiert werden, die die Daten an die mobilen Endgeräte anpasst.
UDID Tool
Bei der Teilnahme an App-Betatests wird stets die Unique Device Identification des Gerätes - kurz UDI - benötigt. Das kostenlose UDID-Tool zeigt genau diese einmalige Gerätekennung an. Sie lässt sich entweder per Fingertipp in die Zwischenablage kopieren, oder wird direkt per E-Mail an einen Empfänger versandt.
iPowerShell
Die Windows PowerShell ist für Administratoren ein alltägliches Werkzeug im Umgang mit Unternehmenssystemen. iPowerShell stellt nun ein allumfassendes Nachschlagewerk für alle vorhandenen Cmdlets, deren Syntax, Parametern und Einsatzbeispielen dar. Ausführliche Beschreibungen zu allen Funktionen runden das kostenlose Angebot ab. An AirPrint-kompatiblen Druckern sind sogar Ausdrucke möglich.
TeamViewer HD
Mit dem TeamViewer HD gibt es die populäre Remote-Software nun auch in einer speziellen iPad-Version. Die HD-Ausgabe profitiert deutlich vom größeren Platzangebot des iPads, da die Anzeige ferngesteuerter PCs nun nicht mehr auf den kleinen Bildschirm des iPhones herunterskaliert werden müssen. Privatanwender dürfen den TeamViewer HD wie bisher kostenlos nutzen. Unternehmen müssen allerdings die kostenpflichtige Ausgabe TeamViewer Pro HD erwerben, die für den kommerziellen Einsatz freigeben ist.
Wunderlist HD
Bei Wunderlist HD handelt es sich um die iPad-Version der namensgleichen Aufgabenverwaltung. Wie von einer To-do-App zu erwarten, bietet auch Wunderlist HD die üblichen Funktionen für Erinnerungen, der Aufgabenpriorisierung und Task-Organisation an. Die Gratis-App punktet dafür im Design und den Synchronisationsfunktionen. Kostenlose Clients stehen für alle großen Plattformen zur Verfügung. Und auch auch dem PC lassen sich ganz einfach per Programm oder Browser neue Tasks erstellen.
Dropbox
Dropbox ist der Klassiker unter den Cloud-Diensten. Mit der App erhalten Sie Zugang zu Ihrem Dropbox-Ordner und können auf Bilder, Texte, Videos und Co. unterwegs zugreifen. Im kostenlosen Account sind zunächst 2 GByte Speicherplatz inbegriffen. Die Dropbox-App ist jedoch keine Daten-Einbahnstraße. Auch der Daten-Upload vom iPad aus ist möglich. So lassen sich Beispielsweise auf dem iPad erstellte Screenshots schnell in den Cloud-Speicher hochladen.
Das Telefonbuch
Das Verzeichnis der Telefonbuch-App ist eine große Hilfe bei der Suche nach Adressen und Telefonnummern von Unternehmen und Privatpersonen. Über die Umkreissuche finden Sie beispielsweise die nächste Bank in der Umgebung. Auch eine Rückwärtssuche für Telefonnummern ist integriert.
IBM Lotus Notes Traveler Companion
Der Traveler Companion eignet sich für IT-Infrastrukturen, in denen Lotus Notes zum Einsatz kommt. Mit der Universal-App lassen sich per Notes verschlüsselte Nachrichten entschlüsseln und im Klartext lesen. Voraussetzung ist Lotus Note Traveler 8.5.1.1 oder neuer.
VMware View for iPad
VMware View for iPad ist ein iOS-Client, mit dem sich Windows-Systeme einer virtualisierten VMware View Desktop-Infrastruktur auf das Apple-Tablet bringen lassen. Die Software bietet Multi-Touch-Support um die Navigation auf dem Desktop zu erleichtern und die fehlenden Möglichkeiten einer Maus auszugleichen. Über die Möglichkeit eine Bluetooth-Tastatur mit dem iPad zu verbinden lässt sich selbst das Fehlen eines echten Keyboards am Touch-Tablet verschmerzen. Voraussetzung für die Nutzung der App ist natürlich immer eine bestehende Virtualisierungs-Infrastruktur auf Basis von VMware View.
Night Stand HD Lite
Mit der App Night Stand HD Lite kann das iPad endlich auch als Wecker verwendet werden. Die App erlaubt die Erstellung von multiplen Alarmen, beispielsweise nur für die Wochentage und andere Alarmzeiten für Samstag und Sonntag. Neben vordefinierten Wecktönen lässt sich auch aus dem iPod-Repertoire ein Musikstück auswählen – allerdings nur in der kostenpflichtigen Pro-Version.
PlainText
PlainText bietet die unkomplizierte und schnelle Synchronisation von Notizen auf dem iPad an. Hierfür bedient sich PlainText dem Cloud-Hoster Dropbox, der als Plattform für alle Übertragungen dient. Dabei legt die App einen eigenen Ordner im Dropbox-Verzeichnis an, in dem alle gesicherten Notizen als einfache TXT-Dateien abgelegt werden und auch auf dem PC noch reibungslos les- und editierbar sind. PlainText ist eine Universal-App und funktioniert als solche auf allen iOS-Geräten wie iPhone und iPod touch. Gerade auf dem iPad profitiert die Anwendung von den größeren Platzverhältnissen und dem horizontalen Modus.
LastPass Tab Browser
Sichere Zugangsdaten auf dem iPad einzugeben ist störend. Der kostenlose LastPass Tab Browser entschärft diese Situation ein Stück weit - zumindest für LastPass-Nutzer. Einmal eingeloggt, erhält der alternative Browser Zugang zum LastPass Passwort-Safe. So können Sie sich schnell und komfortabel aus der App heraus auf häufig genutzten Webseiten einloggen, ohne lange Benutzernamen und Passwörter händisch eingeben zu müssen. Aber auch für Nicht-Nutzer der LastPass-Dienste ist die Safari-Alternative aufgrund seines Tab-Features eine Empfehlung wert.
Informant!
Einen tieferen Einblick in die Systeminnereien des iPads gewährt die kostenlose Informant!-App. Neben allgemeinen Informationen wie den Batteriestatus und die Device-ID zeigt Informant! auch Details über die Speicherauslastung, Netzwerkinformationen und Gerätefähigkeiten an.
DB Navigator für iPad
Der DB Navigator für iPad ist ein gelungenes Stück Software. Die iPad-App ist ein interaktiver Routenplaner, und zwar nicht nur für das Transportangebot der Deutschen Bahn. Auch zahlreiche öffentliche Nahverkehrsanbindungen werden in die Berechnungen der Software mit einbezogen. Sehr gut gelöst ist die Routendarstellung auf dem iPad: In der Deutschlandkarte werden die genaue Fahrtstrecke sowie alle Zwischenstopps genau angezeigt - inklusive eventuellen Verspätungen und sogar bis zu zwei Stunden im voraus. Im DB Navigator gekaufte Tickets müssen jedoch umständlicherweise ausgedruckt werden.

Ganz unabhängig davon ob die Angestellten eigene Geräte ins Unternehmen mitbringen oder der Arbeitgeber ihnen die Tablets zur Verfügung stellt - die IT-Abteilung muss systematisch für das Management, die Sicherheit und den Support der Geräte sorgen. Hier sollte nicht zwischen den Tablets und beispielsweise PCs oder Laptops unterschieden werden.

Experten raten IT-Verantwortlichen:

Apple-Geräte ins Unternehmen integrieren

Vorurteile, dass sich Apple-Geräte nicht in die Sicherheitsstrategie der IT einfügen, gelten nicht. Das aktuelle Apple-Betriebssystem etwa unterstützt Verschlüsselung, ein zentrales Geräte-Management und die Datenlöschung aus der Ferne. Viele Tools für mobile Geräte bieten dazu mögliche Ergänzungen, mit denen sich zum Beispiel private und berufliche Bereiche auf dem Tablet einrichten lassen.

Die besten kostenpflichtigen Business-Apps
Kostenpflichtige Business-iPad-Apps
Eine Auswahl an kostenpflichtigen Anwendungen, die den Einsatz des iPads im Business vorantreiben.
Documents To Go Premium
Mit Documents To Go Premium können jetzt auch auf dem iPad Office-Dateien editiert werden. Die App ist kompatibel zu Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien und unterstützt für den mobilen Einsatz ausreichend viele Formatierungoptionen. Aber auch beim Anzeigen von Dokumenten ist Documents To Go Premium stark. Der Anbieter wirbt damit, Office-Dokumente unverfälscht auf dem iPad anzeigen zu können. Darüber hinaus ist allerdings auch die Betrachtung von PDF- und iWork-Dokumenten möglich.
Print 2 PDF
iOS druckt PDFs. Zumindest dann, wenn Sie die Kauf-App "Print 2 PDF" nutzen. Dafür richtet die Anwendung nach dem Start einen virtuellen Druckerserver ein, der auch nach dem Schließen der App bis zu 10 Minuten aktiv bleibt. So bleibt genug Zeit, um Dokumente aus jeder beliebigen App mit Druckfunktion in das PDF-Format zu gießen.
Fast Calendar & Tasks (Calvetica)
Schnell, schick und funktionell: So zeigt sich der Calvetica-Kalender. In der Universal-App erreichen Sie die wichtigsten Terminfunktionen mit nur wenigen Fingertipps. Dank Exchange-Integration bleiben Kalendereinträge auch mit iCal kompatibel. Aufgrund der häufigen Update-Zyklen fügen die Entwickler laufend neue Funktionen hinzu.
ToDo Map HD
Die ToDo Map HD ist kein Kalender oder eine Aufgabenverwaltung im klassischen Sinne. ToDo Map HD ist vielmehr ein Programm, das verschiedenen Aufgaben eine Priorität zuweist und dabei mit der Größenverteilung, Platzierung und Einfärbung der Aufgabe spielt. Dabei gilt: Je größer ein Block, desto wichtiger die Aufgabe. Die Farbe gibt an, ob es sich um einen privaten oder einen dienstlichen Termin handelt, Projektarbeit ist, oder schlicht eine Rechnung gezahlt werden muss. Bei der Sortierung der Aufgaben im Kopf kann ToDo Map HD also eine große Hilfe sein. Auch wenn die App eher als Ergänzung denn als Ersatz eines Kalenders zu sehen ist.
iThoughtsHD
iThoughtsHD ist ein gelungenes Mindmapping-Programm für das iPad. Die kostenpflichtige App lässt sich komfortabel bedienen und profitiert deutlich von den Touch-Möglichkeiten des iPads. Mit iThoughtsHD lassen sich am PC erstellte Mindmaps auf den Tablet-PC importieren und dort direkt weiterbearbeiten. Anschließend ist es möglich die Mindmap zu exportieren, etwa zum Cloud-Anbieter Dropbox. Zur Präsentation von erstellten Diagrammen eignet sich iThoughtsHD ebenfalls. Über den Video-Ausgang des iPads können Mindmaps auf großen Bildschirmen vorgeführt werden.
Textastic
Textastic ist ein vielseitiger Texteditor, der sich durch seine speziellen Funktionen im Besonderen für die Code-Entwicklung und -Betrachtung eignet. Hierzu zählt zum Beispiel die Syntax-Hervorhebung, die für mehr als 80 Programmier- und Skriptsprachen implementiert ist. Die Möglichkeiten zum Dateiaustausch haben die Textastic-Entwickler möglichst frei gestaltet. So lässt sich Code unter anderem über FTP, FTPS, SFTP oder Dropbox importieren. Aber auch via WebDAV können neue Dateien eingelesen werden.
iMExchange 2
Für das iPad ist die praktische App iMExchange 2 verfügbar. Mit ihr tragen Sie ab sofort immer alle Outlook Aufgaben und Notizen bei sich. iMExchange 2 verbindet sich direkt mit dem Exchange Server und bezieht von dort alle seine Informationen. Auch vom iPad zum Server funktioniert die Synchronisation. So ist ein einheitlicher Datenbestand gewährleistet. Eine bestimmte Anzahl an Synchronisationen ist kostenlos. Danach muss über einen In-App-Purchase die Premium-Version für 5,99 Euro gekauft werden. Die App wurde sowohl für das iPhone als auch für das iPad konzipiert.
Prompt
Dass sich das iPad auch zum Administrieren eignet, beweist Prompt. Die App ist ein SSH-Client und holt eine entfernte Kommandozeile direkt auf das Apple-Tablet. Dabei sind viele Funktionen der Prompt-App überaus hilfreich: Beispielsweise existiert eine Funktion zur Auto-Vervollständigung von Konsolenbefehlen, was den Tippaufwand reduziert. Weiterhin wurde die iPad-Tastatur um zusätzliche (anpassbare) Funktionstasten erweitert. Auch dass Prompt mehrere SSH-Verbindungen im Hintergrund offen halten kann, ist ein Pluspunkt.
OmniFocus for iPad
OmniFocus for iPad gehört zu den Platzhirschen unter den Aufgabenverwaltern im App Store - und das zu Recht. Die Anwendung unterstützt Sie bei der täglichen Aufgabenverwaltung mit ausführlichen Sortierfunktionen, Kategorisierung und einer Ordnerverwaltung. Weitere Features sind die Möglichkeit einzelne Aufgaben in kleinere Teilaufgaben aufzuspalten, die Zuordnung von Aufträgen zu Kartenpositionen und die Cloud-Synchronisation mit der Mac- und iPhone-Anwendung von OmniFocus. Kritikwürdig ist einzig der Preis von 31,99 Euro. Das Gesamtpaket das The Omni Group schnürt ist jedoch durchweg überzeugend.
SharePlus Office Mobile Client
SouthLabs bieten einen mobilen Client für SharePoint-Dienste an. SharePlus Office Mobile Client, so der Name der App, erlaubt Dokumente, Kalendereinträge und Aufgabenlisten vom und zum iPad zu synchronisieren. Ist einmal keine Datenverbindung verfügbar, so sichert die App alle Änderungen lokal auf dem Gerät und gleicht die Deltas beim nächsten Kontakt mit dem SharePoint-Server automatisch ab. SharePlus ist kompatibel zu Windows SharePoint Services 3.0, SharePoint 2007 & 2010. Auch Office 365 wird über Microsoft Business Productivity Online Suite (BPOS) unterstützt.
1Password for iPad
Sichere Passwörter eingeben und verwalten zu müssen macht auf dem iPad keine Freude. 1Password for iPad ist hier eine große Hilfe. Die App setzt auf einen zentralen Passwort-Tresor, der sich so auch auf dem Mac und PC nutzen lässt. Zur Sicherheit der Benutzerdaten wird auf die Hardware-Verschlüsselung des iPads gesetzt, die mit dem AES-Algorithmus arbeitet. 1Password Pro ist die Universal-Ausgabe der App und lässt sich zusätzlich noch auf dem iPhone verwenden.
Gusto
Gusto ist Werkzeug für die Web-Entwicklung, das sich auf dem iPad benutzen lässt. Dazu haben die Entwickler eine projektbezogene Benutzeroberfläche realisiert, mit der der Anwender jeweils immer nur die für eine Webseite relevanten Code-Teile und Dateien zu sehen bekommt. Damit die Code-Bearbeitung leichter von der Hand geht, ist eine Syntax-Hervorhebung implementiert, die sich mit den wichtigsten Programmier- und Skriptsprachen versteht. Über den integrierten FTP/SFTP-Client lässt sich auch der gesamte Publishing-Prozess mit Gusto bewerkstelligen.
Sorted
Einfach gestaltete To-do-Listen wie Sorted haben Hochkonjunktur. Die App greift dem Anwender an vielen Stellen sinnvoll unter die Arme und macht die Arbeit leichter. Beispielsweise erlaubt die "Set & Forget" getaufte Funktion, Alarme für Erinnerungen in Sekundenschnelle zu erstellen. Einfache Wischgesten in der Aufgabenliste ersparen den Umweg über verschachtelte Menüs. Damit auch Dritte über Termine informiert sind, lassen sich alle mit Sorted erstellten Verabredungen auch per E-Mail teilen.
Analytics HD
Analytics HD ist ein Webmaster-Tool für das iPad, mit dem sich aus Google Analytics generierte Daten auswerten lassen. 55 vorgefertigte Reports stehen dafür zunächst zur Wahl. Für eine bessere Lesbarkeit können Grafiken auch als Vollbild ausgegeben werden. Besitzer mehrerer Webseiten werden die Möglichkeit zu schätzen wissen, verschiedene Logins und Benutzerdaten mit Analytics HD verwalten zu können. Dafür wurde eine Schnellwechsel-Funktion implementiert.
iDisplay
Wer sein iPad ohnehin in der Nähe des Desktops betreibt, der kann mit der iDisplay-App sein Tablet als Monitorerweiterung benutzen. Dabei verhält sich das iPad als zweiter Bildschirm am PC. Voraussetzung ist die entsprechende App auf dem iPad sowie die Client-Software auf dem Rechner. Da es sich um eine Universal-App handelt, kann iDisplay sogar auch mit einem iPhone genutzt werden.
ReaddleDocs HD
Heutige Menschen bewahren ihre Dokumente an vielen verschiedenen Orten auf: Zu Hause, in der Arbeit, auf mobilen Geräten oder als E-Mail-Anhang - nicht zu vergessen die diversen Cloud-Dienste wie Dropbox, die iDisk oder Google Docs. ReaddleDocs für das iPad stellt sich nun an, diese grundverschiedenen Quellen in einer einzigen Anwendung zusammenlaufen zu lassen, damit sie zentral verwaltet werden können. Die App öffnet diverse Textdateien und Office-Dokumente und unterstützt auch Markierungen für PDF-Files. Dabei lassen sich Dokumente aus den bereits genannten Quellen importieren und lokal auf dem iPad nutzen.
Wake
Die gerade einmal 0,79 Euro teure Universal-App Wake wickelt alle Wake-on-Lan-Vorhaben im Netzwerk ab. Über einen Farbindikator wird angezeigt, ob eine Maschine gerade läuft oder nicht. Als praktisch erweist sich die Auto-detect-Funktion, die selbstständig alle WoL-kompatiblen Rechner im Netzwerk ausfindig macht.
TeamViewer Pro HD
Mit dem TeamViewer HD gibt es die populäre Remote-Software nun auch in einer speziellen iPad-Version. Die HD-Ausgabe profitiert deutlich vom größeren Platzangebot des iPads, da die Anzeige ferngesteuerter PCs nun nicht mehr auf den kleinen Bildschirm des iPhones herunterskaliert werden müssen. Privatanwender dürfen den TeamViewer HD wie bisher kostenlos nutzen. Unternehmen müssen allerdings die kostenpflichtige Ausgabe TeamViewer Pro HD erwerben, die für den kommerziellen Einsatz freigeben ist.
GoodReader for iPad
Der GoodReader ist eine klassische Betrachtungssoftware. Mit ihr kann man zahlreiche Dateiformate wie Bilder, Word- und PDF-Dokumente öffnen und lesen. Eine Mailoption ist ebenso vorhanden wie die Möglichkeit, rudimentäre Dateiformate wie Textdateien zu bearbeiten. Die Dokumente lassen sich nicht nur über iTunes, sondern auch zum Beispiel über einen Webserver oder WLAN auf das iPad überspielen.
Mr. Reader
Mr. Reader ist ein funktionsreicher RSS-Reader für das iPad, der sich mit einem Google Reader-Konto synchronisieren kann und dabei mit interessanten Verwaltungsfunktionen aufwartet. Die iPad-App unterstützt alle Reader-Funktionen wie Starred, Shared, Friend's Shared oder mit Tags versehene Artikel. Aus Mr. Reader heraus können neue Feeds abonniert werden. Dabei ist besonders die Suchfunktion eine große Hilfe, die relevante RSS-Feeds mit dem Suchwort ausfindig macht. Auch das Umbuchen, Umbenennen oder Löschen von Markierungen und Feeds stellt auf dem iPad kein Problem dar.
iSSH - SSH / VNC Console
iSSH ist eine, der Name deutet es bereits an, SSH-Konsole für das iPad. Mit der App können komfortabel von unterwegs aus Anweisungen an Remote-Rechner gesendet werden. Dabei wandert die Konsole in der Vordergrund, die iPad-Tastatur verweilt transparent im Hintergrund. Die Funktionalität von iSSH geht jedoch noch über die SSH-Eigenschaften hinaus. Die App inkludiert einen vollwertigen VNC-Client, der über WLAN, Edge oder 3G zur Fernsteuerung eines PCs eingesetzt werden kann. Lob verdient der Entwickler für die Entscheidung iSSH zu einer Universal-App zu machen, die neben dem iPad auch auf dem iPhone läuft.
iOutBank für iPad
iOutBank für iPad verspricht, sicheres, komfortables, einfaches und schnelles Banking auf dem Tablet möglich zu machen. Die Finanz-App nutzt hierfür den etablierten HBCI-Standard, der bereits von vielen Finanzinstituten unterstützt wird. iOutBank eignet sich nicht nur zum Betrachten des Kontostandes, sondern taugt auch zum Erstellen von Überweisungen oder dem Anlegen von Daueraufträgen.
Citrix Receiver
Die kostenlose iPad-App Citrix Receiver eignet sich sehr gut, wenn zuhause auf dem iPad schnell ein Zugriff auf die Firmendaten und Applikationen erfolgen soll. Als Vorraussetzung muss in Ihrem Unternehmen Citrix XenApp oder XenDesktop im Einsatz sein. Extrem praktisch ist die Möglichkeit den Citrix Receiver mit dem iPhone zu koppeln. Dabei fungiert das Smartphone als Touchpad, mit dem sämtliche Anwendungen via Mauszeiger bedient werden können.

Beim Broadband-Spezialisten Tellabs haben sich die IT-Entscheider eine besondere Strategie für die mehreren hundert iPad-Nutzer im Unternehmen überlegt. Wer sein Gerät beruflich nutzen möchte, muss sich einwählen. Im System ist hinterlegt, auf welche Informationen und Applikationen der jeweilige Mitarbeiter zugreifen darf. Um die Applikationen zu nutzen, muss man mit dem mobilen Internet verbunden sein. Offline hat man keinen Zugriff auf Daten und Applikationen und auf den Geräten selbst werden auch keine Firmendaten gespeichert. Ein zentrales Tool für die Mobile-Strategie von Tellabs ist Sybase Afaria von SAP.

Beim Verlag Active Interest Media haben sich die IT-Verantwortlichen entschieden, beim Tablet-Management auf eine Software von Good Technology zurückzugreifen. Damit kann das Unternehmen sowohl das Management unterschiedlicher Tablets als auch das von Smartphones steuern.

Wollen Mitarbeiter von Active Interest Media eigene Geräte nutzen, müssen sie ein Formular ausfüllen, der Installation der Good Technology App zustimmen und in die Mobile-Richtlinien ihres Arbeitgebers einwilligen. Ist die App installiert, können bei Verlust des Tablets zum Beispiel Inhalte auf dem Gerät gelöscht werden. Mit der App könnte das Unternehmen auch den Zugang zu bestimmten Apps oder iTunes einschränken, was es bislang aber nicht tut.

Während sich viele CIOs bereits um eine gute Sicherheitsstrategie beim Umgang mit Tablets bemühen, fehlt ihnen häufig noch eine ideale Strategie für die Auslieferung von Apps. Eine Möglichkeit ist die Nutzung von iTunes, dann muss man aber eine Lösung finden, die Apps sicher an die Mitarbeiter zu liefern. Eine zweite Möglichkeit bestünde darin, dass das Unternehmen ein internes App Store einrichtet, das die IT selbst steuern kann. Gehören die Tablets dem Unternehmen, muss die IT-Abteilung entscheiden, ob Mitarbeiter Apps zur privaten Nutzung auf das Gerät laden dürfen.

Eigener App Store im Unternehmen

Beim Medizingeräte-Hersteller Conceptus hat man sich für einen eigenen App Store entschieden, damit interne Applikationen auch intern bleiben. Alle im Unternehmen genutzten Geräte wurden auch vom Unternehmen gekauft. Wer eines bekommt, darf sich zwar auch private Apps herunterladen, muss aber beachten, dass das Gerät nicht zu beladen wird. Denn schließlich soll die berufliche Nutzung nicht beeinträchtigt werden.

Bei Conceptus bemüht man sich um einen regelmäßigen Dialog mit den Tablet-Nutzern. So verschickt die IT beispielsweise einen "App-Tipp der Woche" als Newsletter an ihre Tablet-Besitzer.

Fast kostenlose Apps für iPhone und iPad
WiFi2HiFi Foto 1
WiFi2HiFi: Das Dienstprogramm überträgt den Audioausgang eines Mac mittels WLAN auf das iPhone.
Tune Alarm - Weckt mit iTunes-Song
Ein zuverlässiges Weckerprogramm ist in das iPhone-OS integriert, eine Alternative ist der Tune Alarm. Hauptvorteil ist die Unterstützung von iTunes. Man kann sich von einem zufällig oder gezielt ausgewählten Song wecken lassen, die Lautstärke ist einstellbar. Auch ein Schlummermodus, bei dem das Wecken nach einigen Minuten wiederholt wird, ist integriert. Allerdings funktioniert das Weckerprogramm nur, wenn es im Vordergrund läuft. Der Akku wird dabei belastet, laut Hersteller bei ausgeschaltetem Display etwa zu drei Prozent pro Stunde.
Time Me Foto 2
Time Me: Diese Applikation durchsucht alle ausgewählten Kalender auf dem iPhone nach Terminen. Zusätzlich bezieht TimeMe freigegebene Google Kalender im Netz mit ein.
Wetter+
Die Wetter-App Wetter+ hinterlegt die Anzeige der aktuellen Wetterlage mit passenden wechselnden Videoclips. Detaillierte Zusatzangaben ergänzen die Vorhersage.
Mehrwertsteuer Pro
Das Programm rechnet die Mehrwertsteuer für insgesamt 55 Länder aus. Neben den offiziellen Steuersätzen sind auch benutzerdefinierte Sätze einstellbar.
Shift 2
Der Spieler muss in Shift 2 seine Spielfigur sicher zum Ausgang führen und dabei Hindernisse überwinden. Nicht selten steht die Orientierung dabei Kopf, der Weg verläuft anders als er scheint.
Ausgaben
Ausgaben ist ein Tool für die Verwaltung von Ausgaben, das mehrere Personen unterstützt und etwa Quittungen per Foto sichert.
Shelf Backgrounds
Bietet den Zugriff auf über tausend iPhone-Hintergründe. Die editierbaren Hintergründe sind wie Regale gestaltet, ähnlich der iBooks-Oberfläche.
Fragger
Fragger kommt recht martialisch daher: Mit Granaten sind vermummte Terroristen zu erledigen, die sich hinter teils sehr komplexen Hindernissen verbergen. Allerdings sind die comicartigen Animationen so harmlos, dass die Altersfreigabe ab 9 Jahren in Ordnung geht.
Angry Birds Seasons
Die Spieleschmiede Rovio setzt ihr Erfolgskonzept fort und stellt nach Angry Birds und dessen Halloween-Sonderausgabe eine Weihnachtsedition des erfolgreichen Spiels in den App Store.
Pocketbooth
Pocketbooth schießt vier Serienbilder im Stil der heute schon fast ausgestorbenen Fotokabinen.
Bergfex Ski
Bergfex hilft bei der Planung des nächsten Ski-Wochenendes. Die App fasst das aktuelle Wetter und die Schneehöhen von Skigebieten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien zusammen
Weihnachtsbäckerei
Die Weihnachtsbäckerei hat 25 Rezepte im Sortiment und hilft bei deren Zubereitung. Jeder Eintrag ist mit einem Foto garniert.
120 BPM
Die App 120 BPM ist ein Kompositionswerkzeug für Musikfans. Fünf Audiospuren, mehrere Instrumente und 192 Samples stehen zur Auswahl.
iSlash
Durch gezielte Schnitte muss der iSlash-Spieler die Holzfiguren so klein wie möglich bekommen. Die herumwirbelnden Sterne darf er dabei nicht berühren oder trennen.
Ace Flashcards
Ace Flashcards ist eine Flashcard-App, die Lernkarten verwaltet - etwa für Vokabeln. Vokabelkarten von Quizlet werden unterstützt.
Nanosaur 2 iPhone
Ballerspiele machen gegen andere Spieler mehr Spaß. Bei Nanosaur steuern Sie einen Flugsaurier, der Extras sammelt und feindliche Dinosaurier abschießt.
Fingerphysics
Finger Physics Free ist ein Stapelspass, das zeigt, dass auf dem iPhone Gravitationsgesetz auch gültig ist.
Jotnot
Jot Not ist eine Scanner-App, die für das Erfassen von Belegen, Briefen und Visitenkarten per iPhone-Kamera gedacht ist.
Netz Finder
Netz Finder: Die Software fragt einzelne Kontakte oder sämtliche Einträge des Adressbuch live über das Internet ab und ermittelt den Netzbetreiber.
Digits Calculator Foto 3
Digits Calculator: Die Applikation beherrscht Grundrechenarten, Währungen und einige wissenschaftliche Formate. Rechnungen protokolliert das Tool, einzelne Schritte lassen sich rückgängig machen.
Tiny Wings Foto 3
Tiny Wings: In Tiny Wings hilft der Spieler einem pummeligen Knirps in Schwung zu kommen, indem er die Schwerkraft nutzt und Berge und Täler als Schanze einsetzt
Password & PINs
Passwords & PINs: Schlichter ansprechender Passwortmanager mit sinnvollen Sicherheitseinstellungen und vielen Symbolen für einzelne Einträge.
Slice It
Ein wenig an den Geometrie-Unterricht erinnert die App Slice It, eine englischsprachige Rätsel-App. Dank der guten Grafik und Benutzerführung macht das Lösen der Aufgaben aber auch Mathematik feindlich gesonnenen Spielern Spaß.
Calcbot
Calcbot ist ein schön gestaltetes Rechenprogramm für iPhone und iPad verfügbar ist. Geboten werden alle Standardfunktionen, Zusatzfunktionen blendet man per Wischbewegung ein.
Tilt Shift Focus
Tilt Shift Focus kann einen Miniaturen-Effekt auf ein Foto anwenden, einen Hervorhebungseffekt, der aktuell oft in der Werbung zu sehen ist. Vier verschiedene Fokus-Effekte stehen zur Wahl, ein Kontrast-Effekt ist ebenfalls einstellbar.
Starmap
Star Map3D hilft bei der Benennung von Sternen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Standortes zeigt es eine dreidimensionale Sternenkarte. Ohne integrierten Kompass muss man die Himmelrichtung jedoch selbst bestimmen.
Parcel Panic
Parcel Panic: Päckchen-Alarm ist in diesem Spiel für iPhone und iPad vorprogrammiert: Nicht genug, dass man mit dem Auto über steile Hänge steuern muss, der Spieler muss noch dazu aufpassen, alle Päckchen heil ins Ziel zu bringen.
Superblast
Simpler aber gut gelungener Space-Shooter, bei dem man einen kleinen Kamp-Roboter per Neige-Sensor steuert.
Qik VideoCamera
Qik rüstet bei den iPhones der ersten beiden Generationen eine Videofunktion (mit Audio) nach. Dazu nutzt das Tool die Kamerafunktion. Bis zu 15 Bilder pro Sekunden sind dabei möglich, die Maximalauflösung beträgt 400x304. Ein Digitalzoom ist ebenso nutzbar wie eine Helligkeitssteuerung.
ScanR Document Scanner
Fotografiert man mit dem iPhone einen Artikel oder eine Visitenkarte, erstellt ScanR daraus eine durchsuchbare PDF-Datei. Ein oder mehrere Fotos werden dazu aus dem Programm auf den Server des Herstellers geladen, eine PDF erstellt und per OCR-Software der Text erfasst.
Sleep Cycle
Das Programm Sleep Cycle war wochenlang die Nummer Eins der meistverkauften Apps. Das Programm soll für nur 79 Cent das leisten, was sonst teure Spezialwecker für mehrere Hundert Euro machen: Den Nutzer beim Schlaf zu überwachen und in einem möglichst günstigen Moment wecken. Das Grundprinzip ist einfach: Je leichter man schläft, wenn der Wecker klingelt, desto fitter wacht man auf. Aus dem Tiefschlaf gerissen fühlt man sich wie erschlagen.
Digital SLR Photography Toolkit For Dummies
Leider nur in englischer Sprache ist die App Digital SLR Photography Toolkit zu haben, eine Kombination aus Handbuch und Toolsammlung. 40 Tutorials führen in die Nutzung einer DSLR ein, ein Foto-Tagebuch hilft bei der Dokumentierung von Foto-Sessions
Good Reader - kann auch große PDFs öffnen
er in das iPhone integrierte PDF-Reader kann nur PDF mit einer bestimmten Größe anzeigen. Auch sehr große PDFs mit mehreren hundert MB Größe öffnet dagegen der Good Reader fast augenblicklich. Man kann Kapitel über eine Kapitelübersicht öffnen, zu bestimmten Seiten springen oder eine Suchfunktion nutzen.
iPrompter - Teleprompter-Software
Bei Vorträgen oder einem Podcast kann die Software iPrompter helfen. Das Tool zeigt auf dem Bildschirm einen Text an und lässt diesen automatisch durchlaufen. Tempo und Schriftgröße lassen sich variieren, über einen Regler kann man das Tempo noch während der Präsentation ändern. Auch das Stoppen und Starten ist bequem möglich. Texte muss man jedoch über die Zwischenablage importieren. Wahlweise zeigt das Tool die bereits verstrichene Zeit an oder lässt einen Timer laufen.
Text Templates - Verwaltet Textvorlagen
Muss man häufiger SMS oder Mails mit dem gleichen Text versenden, hilft Text Templates. Das Tool verwaltet in einer Liste Textbausteine beliebiger Länge. Mit einem Mausklick kopiert das Tool den Text in die Zwischenablage und öffnet Mail oder eine SMS. Im Unterschied zu dem ähnlichen Tool Quicktext kann man bei Text Templates für jeden Text einen Adressaten, für E-Mails einen Betreff fest vorgeben. Das Adressbuch wird unterstützt.
Pushy - Rätselspiel mit altmodischer Grafik
Einen kleinen grünen Ball namens Pushy navigiert man in dem gleichnamigen Spiel durch über hundert Labyrinthe. Bei jedem Level sind neue Aufgaben zu lösen, etwa Kisten zu verschieben und Bälle zu sortieren. Nach Lösen der Aufgabe darf man durch Ansteuern des Haus-Symbols zum nächst höheren Level wechseln. Die Optik wirkt etwas angestaubt, an Bedienung und Spielspaß gibt es aber nichts zu bemängeln. Das Spiel ist aktuell auf den vordersten Plätzen der Spiele-Charts. Die kostenlose Version bietet 15 Level.
Grillen - Grill-Simulator
Vorfreude auf die Grillzeit bereitet Equinux' App Grillen. Die 79-Cent-App stellt dem Käufer einen virtuellen Grill zur Verfügung - den man zu Beginn erste einmal anwerfen muss. Ungewöhnlich ist der hohe Aufwand für das Fun-App: Audiodateien sorgen für das richtige Hintergrundgeräusch, auch das Grillgut wirkt lebensecht (und brennt recht schnell an). Das fertige Menü kann man per Twitter,Facebook oder E-Mail verteilen.
Solitaire - Patiencen legen
Kartenspiele wie Solitaire sind wohl mit die ältestesten Computerspiele überhaupt. Auch auf dem iPhone oder iPod kann man damit Patiencen der Art Klondike legen, die Karten zieht man per Drag-and-Drop. Die Grafik ist eher simpel gehalten, immerhin kann man problemlos das Spiel unterbrechen oder Anrufe annehmen. Der Spielstatus wird automatisch gespeichert. Die iPod-Funktion kann man ebenfalls nebenher nutzen. Eine deutschsprachige Einleitung hilft beim Einstieg.
Convert - Einfach bedienbarer Umrechner
Apps für das Umrechnen zwischen Einheiten gibt es schon recht viele. Trotzdem kann das neue Programm Convert sich von seinen Konkurrenten abheben. Die zweigeteilte Oberfläche ist optisch sehr gut gelungen und lässt sich intuitiv bedienen. Über ein Auswahlmenü wählt man zwischen den gewünschten Kategorien, per Klick wechselt man zwischen den Ziel- und Quellformaten. Auch Rechnen ist mit dem Tool möglich. Häufig benötigte Einheiten kann man als Favoriten sichern.
Rowmote - Alternative zur Apple Remote
Rowmote hilft dabei, einen Mac fernzusteuern. Die Oberfläche ist der Apple Remote nachgebildet und bietet die von Apples Fernbedienung bekannten Buttons. Man kann sogar wie bei der Hardware-Version durch längeres Drücken der Play-Taste den Mac in den Ruhezustand versetzen. In einer Liste bietet das Programm Zusatzfunktionen wie das Schließen von Fenstern, das Beenden eines Programms oder das Auswerfen einer CD. Über zwanzig Tools werden in einer Liste aufgeführt und können gestartet werden. Die etwas teurere Version Rowmote Pro bietet zusätzlich eine virtuelle Maus und Tastatur. Damit Rowmote funktioniert, muss man auf dem Mac ein Hintergrundprogramm installieren.
Star Map 3D - Sternenkarte
Star Map3D hilft bei der Benennung von Sternen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Standortes zeigt es eine dreidimensionale Sternenkarte. Ohne integrierten Kompass muss man die Himmelrichtung jedoch selbst bestimmen. Auf Wunsch blendet das Tool die Sternbilder ein und zeigt auf einen Mausklick die Namen bestimmter Sterne. Auf die deutsche Bezeichnungen muss man bei dem englischsprachigen Tool leider verzichten.
Mini Gore - Shooter im Zeichentrick-Stil
Im Shooter Mini Gore muss man sich schnell bewegen um zu überleben. Der etwas an die Lego-Version von Indiana Jones erinnernde John Gore muss sich ganzer Heerscharen an gefräßigen Furries erwehren, behaarte Monster, die ihn fressen wollen. Dank Zeichentrick-Ästhetik ist das Spiel aber weniger blutrünstig als die Beschreibung klingt. Gesteuert wird mit zwei virtuellen Controllern, die linke Fläche ist dabei für die Bewegung zuständig, die recht für das Feuern. Gefällt einem die Hintergrundmusik nicht, kann man eigene Titel einbinden.
iDig it - Schatzsuche unter dem Bauernhaus
Um den eigenen Bauernhof vor der Pleite zu retten, hat der Bauer Lewis seine Traktor in einen Tunnelbohrer verwandelt. Unter dem Land sucht er nun nach Schätzen um seine Farm zu retten. Bei der Suche ist die Aufgabe schnell möglichst viele Schätze zu finden, Benzin und Material ist nämlich knapp. Mit dem durch den Verkauf der Schätze kann man sein Bohrgerät weiter aufrüsten und reparieren lassen.
Geo Defense Swarm - Strategie-Spiel
In dem bunten Retro-Game Geo Defens Swarm schützt man sein pixeliges Territorium mit Festungstürmen vor blinkenden Eindringlingen. Die Optik erinnert an alte Arcade-Klassiker, ist aber deutlich aufwendiger. Das Spiel aus der Famile der so genannte Tower Defense Spiele beinhaltet 30 Level mit recht hohem Niveau. Fünf verschiedene Türme mit jeweils eigenen Eigenschaften müssen gezielt platziert werden um das Spiel zu gewinnen.
Internet Radio Box - Sammlung an Webradio-Stationen
Über 30 000 Stationen präsentiert Internet Radio Box über eine ansprechend gestaltete Oberfläche. Dazu greift das Tool auf die Radioverzeichnisse Shoutcast, Icecast und einen eigenen Katalog zurück. Sortiert nach Ländern, Kategorien und über eine integrierte Suche findet man den gewünschten Internetradiosender. Ein Player ist integriert, leider muss das Programm zum Abspielen aktiv sein. Auch ein Webbrowser ist integriert, Favoriten und eigene Sender kann man ergänzen. Allerdings funktionierten einige der 137 deutschen Sender in unserem Kurztest nicht.

Bei SAP sind 3.500 iPads im Unternehmenseinsatz. Web 2.0-Technologien wie Wikis und andere Funktionen zur Selbsthilfe spielen eine Schlüsselrolle bei der Entlastung des Helpdesks, sagt SAP-CIO Oliver Bussmann der Computerworld. An einem zentralen Ort können sich Angestellte über die Funktionen der Tablets informieren, erhältliche Apps ansehen und lernen, wie man diese benutzt.

Bei Rehabcare ermuntert IT-Chef Escue die Mitarbeiter sogar, die Tablets auch privat zu nutzen. Dahinter steckt eine klare Strategie: Er gehe davon aus, dass Mitarbeiter besser auf die Geräte aufpassen, wenn sich persönliche Daten auf ihnen befinden, sagt er. Die Zahlen geben ihm recht, denn im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Anfragen an den Support gesunken.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation CIO.