Kryptowährung im Unternehmen

Wofür deutsche Unternehmen Bitcoins horten

15.05.2018 von Florian Maier
Deutsche Unternehmen sitzen längst nicht mehr nur auf Bitcoin-Depots, um für die Lösegeld-Forderungen krimineller Hacker gewappnet zu sein.

Kryptowährungen ganz allgemein erleben seit einiger Zeit einen Wahrnehmungs-Boom. Insbesondere die bekannteste aller digitalen Währungen - Bitcoin (BTC) - sorgte über die vergangenen Monate mit gigantischen Wertzuwächsen und massiven Kursstürzen für mediales Aufsehen. Dass digitale Währungen auch im Unternehmenseinsatz weiterhin als zweischneidiges Schwert wahrgenommen werden, will nun eine aktuelle Studie von Citrix zeigen.

Deutsche Unternehmen halten im Schnitt 27 Bitcoins. Die geplanten Einsatzzwecke sind sehr unterschiedlich und mitunter diffizil.
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Bitcoin: Zwischen Investment und Sicherheitsrisiko

Eine repräsentative Umfrage unter 500 IT-Entscheidern aus deutschen Unternehmen (mit mehr als 250 Mitarbeitern) gibt Auskunft darüber, aus welchen Gründen Bitcoins und andere Kryptowährungen gehortet werden.

Dabei fällt auf, dass - verglichen mit August 2017 - zwar insgesamt weniger deutsche Unternehmen Bitcoins horten, der durchschnittliche Bestand aber gewachsen ist. Und die geplanten Einsatzzwecke gehen, auch aufgrund des Wertzuwachses für BTC, längst über die Erfüllung möglicher Lösegeldforderungen hinaus. Stattdessen planen deutsche Firmen, mit Kryptowährungen ihre Mitarbeiter und Partner zu bezahlen oder wollen Bitcoins für Smart Contracts nutzen.

Doch es gibt auch Vorbehalte und Skepsis in deutschen Unternehmen, wenn es um Kryptowährungen geht - schließlich ziehen die auch kriminelle Hacker an. Und der Streit um eine mögliche Bitcoin-Blase reißt ebenfalls nicht ab. Die wesentlichen Erkenntnisse seiner Studie hat Citrix in eine handliche Infografik gegossen: