BEA Systems mit drei Kernlösungen dabei

Zuschlag bei elektronischer Gesundheitskarte

26.07.2007 von Alexander Galdy
Drei Kernlösungen von BEA Systems haben beim Vergabeverfahren für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte den Zuschlag erhalten. Web-Logic Server und Aqua-Logic Service Bus bilden das skalierbare und hochverfügbare Rückgrat der Broker-Dienste. Als Kernstück des Registrierdienstes Service Directory Service (SDS) wird BEA Aqua-Logic Service Registry implementiert.

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherungen wurde in Deutschland die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) beschlossen. Die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) ist für die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur verantwortlich.

Das Konzept basiert auf verteilten Broker-Diensten, die auf Basis von Aufrufketten die Vermittlung der Nachrichten innerhalb der Telematikinfrastruktur zwischen den Konnektoren, Fachdiensten und anderen Diensten, wie beispielsweise der Identitätsprüfung, gewährleisten. Das Kernstück dieser service-orientierten Architektur (SOA) bildet BEA Aqua-Logic Service Bus. Mit BEA Web-Logic Server stellt BEA darüber hinaus eine hochperformante und stabile Basis bereit.

Eine wesentliche Anforderung an das System ist die Skalierbarkeit, die durch ein BEA Web-Logic Cluster gewährleistet werden soll. Zu den weiteren nicht¬funktionalen Kernanforderungen, zählen Hochverfügbarkeit, Security, Monitoring, Verwaltbar- und Messbarkeit von spezifischen SLAs sowie leichte Konfigurierbarkeit.


Die Broker Services gliedern sich in mehrere interagierende Dienste zu denen auch der Registrierungsdienst SDS zählt. Auch für diesen Dienst hat BEA Systems mit Aqua-Logic Service Registry den Zuschlag erhalten. Die Registry bildet die Basistechnologie für das gesamte Service Directory, mit dem der Broker-Service die zu adressierenden Fachdienste lokalisiert.

Das Konzept der Broker-Dienste basiert auf einer SOA unter Verwendung eines intermediären Kommunikationsstils. Damit soll die Implementierung hochflexibler und agiler Komponenten in der Telematikinfrastruktur ermöglicht werden, die wegen ihrer Granularität schnell und kosteneffizient auf neue Erfordernisse angepasst werden können.


Der Broker optimiert die Verwaltbarkeit der Telematik-Infrastruktur, indem er die Lokalisierung von serverbasierten Anwendungsservices wie auch Verbindungen zwischen Konnektoren und Fachdiensten auf eine beschränkte Anzahl von Gateways und Service-Busse anstatt vieler Punkt-zu-Punkt Verbindungen zentralisiert.