Landesbausparkassen

Umzug aller Rechensysteme zur FI-TS beendet

08.02.2012 von Ursula Pelzl
Die Landesbausparkassen haben ihre zentralen Systeme outgesourct. Sie laufen nun im Rechenzentrum der Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS) in Nürnberg.
Elf Großrechnerumgebungen der Landesbausparkassen sind zur FI-TS umgezogen.
Foto: Fujitsu

Ein langjähriges Migrationsprojekt ist erfolgreich abgeschlossen: Die FI-TS betreibt ab sofort alle zentralen Systeme der deutschen Landesbausparkassen. In enger Zusammenarbeit mit der LBS IT Informations-Technologie GmbH & Co. KG (LBS IT) wurden die Systeme der Landesbausparkassen für den Umzug in das FI-TS-Rechenzentrum in Nürnberg vorbereitet und schrittweise übernommen.

Von dem Outsourcing und der Konsolidierung der verteilten Rechnerumgebungen bei FI-TS verspricht sich die LBS IT, ein Gemeinschaftsunternehmen der Landesbausparkassen, deutliche Synergien. "Der Betrieb der Systeme bei FI-TS ermöglicht es uns, uns effizient auf die Anwendungsentwicklung und den Anwendungsbetrieb zu fokussieren", erklärt Joachim Binder, Geschäftsführer der LBS IT.

Die Vorarbeiten zur Konsolidierung des Anwendungsbetriebs im TSI-Level-III zertifizierten Rechenzentrum von FI-TS hatten bereits 2008 begonnen. Bis 2010 zogen die Spezialisten des Outsourcing-Partners für Unternehmen aus dem Finanzbereich mit Hauptsitz in Haar bei München zunächst sieben Großrechnerumgebungen von drei verschiedenen Standorten auf zwei logische Partitionen zusammen. 2011 folgte der Umzug der weiteren vier Großrechnerumgebungen der LBS IT aus dem hannoverschen Rechenzentrum der Finanz Informatik. Dieser ist mit dem direkten Anschluss der Landesbausparkassen an das Weitverkehrsnetz von FI-TS nun erfolgreich abgeschlossen.

Die insgesamt zehn Landesbausparkassen der LBS-Gruppe mit abgegrenzten Geschäftsgebieten betreuen zusammen neun Millionen Kunden und elf Millionen Bausparverträge mit einem Volumen von über 264,6 Milliarden Euro. Damit sind die Landesbausparkassen Marktführer im deutschen Bauspargeschäft.