Nokia

Keine Pläne für Rückkehr ins Handy-Geschäft

27. April 2015
Nokia hat Medienberichte über Absichten für eine Rückkehr ins Handy-Geschäft zurückgewiesen.

Man habe aktuell keine Pläne, Mobiltelefone für Verbraucher herzustellen oder zu verkaufen, teilte der finnische Konzern am Wochenende mit. Das Technologieblog "Re/code" hatte vor einer Woche die Welle der Berichte losgetreten und geschrieben, Nokia könne im eigenen Haus entwickelte SmartphonesSmartphones und den Markennamen an andere Hersteller lizenzieren. Auf diese Weise wird bereits der Tablet-Computer Nokia N1 gebaut. Die Formulierungen im Dementi von Nokia lassen eine solche Möglichkeit im Prinzip offen: Der Konzern müsste dafür die Geräte weder selbst produzieren, noch verkaufen. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Nokia-Statement
Nokia-Statement

Der einstige Handy-Weltmarktführer hatte vor rund einem Jahr den Verkauf seiner Mobilfunk-Sparte an MicrosoftMicrosoft abgeschlossen. Der Windows-Konzern zahlte 3,8 Milliarden Euro als Kaufpreis plus 1,65 Milliarden Dollar für Patentlizenzen auf zehn Jahre. Inzwischen verkauft Microsoft Smartphones unter dem eigenen Markennamen. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Nokia-Chef Rajeev Suri beim Capital Markets Day 2014
Nokia-Chef Rajeev Suri beim Capital Markets Day 2014
Foto: Nokia

Nokia konzentrierte sich seitdem auf das Geschäft als Netzausrüster - und nimmt in diesem Bereich mit der geplanten Übernahme des Konkurrenten Alcatel-Lucent die Weltspitze ins Visier. (dpa/tc)

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Themen: Microsoft und Smartphones

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