Uniklinikum Schleswig-Holstein

16 Millionen Euro für ein neues KIS

30. März 2007
Das Uni-Klinikum Schleswig-Holstein setzt auf das Klinikinformationssystem (KIS) Orbis. Das KIS des Herstellers Agfa HealthCare GmbH soll künftig ein Radiologie-Informationssystem sowie ein Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem integrieren. CIO Gütersloh hat für die Umsetzung 16 Millionen Euro zur Verfügung.
Die letztjährigen Erträge des Uniklinikums Schlewsig-Holstein müssen die neuen Investitionen des tragen.
Die letztjährigen Erträge des Uniklinikums Schlewsig-Holstein müssen die neuen Investitionen des tragen.

Eine zweieinhalbjährige Vorbereitungszeit brachte die Entscheidung für das System, das neben dem SAP-Produkt SAPSAP IS-H med als derzeit kompletteste und reifste KIS-Lösung gilt. ORBIS ist bereits in mehreren Universitäts- und Großklinika in Deutschland im Einsatz, darunter auch die Heidelberger Universitätsklinik. Das neue Krankenhaus-Informationssystem ersetzt im UK S-H die bisherigen IT-Installationen für Patientenabrechung, Operationsplanung und Dokumentation. Auch die vorhandenen Radiologie-Informationssysteme werden abgelöst. Alles zu SAP auf CIO.de

Zudem erhalten die radiologischen Abteilungen ein modernes System zur digitalen Bildarchivierung (PACS). Damit die Voraussetzungen für die Bereitstellung digitaler Röntgenbilder in Bereichen wie OPs, Intensiv- und Normalstationen geschaffen werden, gibt der kaufmännische Vorstand der Uniklinik 16 Millionen Euro aus. Der Entscheidung zugunsten von Agfa HealthCare ging eine mehr als zweieinhalbjährige Vorbereitungszeit voraus. Das unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte IT-Großprojekt war im September 2006 europaweit ausgeschrieben worden.

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