IT-Dienstleiter

CSC denkt über Aufspaltung nach

15. Mai 2015
Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Der US-amerikanische IT-Dienstleister Computer Sciences Corp. (CSC) denkt einem Medienbericht zufolge über eine Aufspaltung nach.

Dabei würde das Geschäft mit Behörden wie dem großen Militärgeheimdienst NSA von dem mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft separiert, schreibt das Blog "Re/code" unter Berufung auf Insider. Eine diesbezügliche Ankündigung könnte demnach bereits mit der Bekanntgabe der Zahlen zum Geschäftsjahr 2015 in der kommenden Woche erfolgen. CSC versucht schon seit Jahren immer wieder, einen Käufer für sich zu finden. Das Unternehmen ist gegenwärtig mit knapp 9,5 Milliarden Dollar marktkapitalisiert.

Zentrale von CSC in Falls Church, Virginia
Zentrale von CSC in Falls Church, Virginia
Foto: CSC

CSC leidet in den USA unter gedeckelten und gekürzten Budgets der öffentlichen Hände. Für potenzielle Käufer wäre das Regierungsgeschäft trotzdem sehr interessant, weil es für Wettbewerber enorme Eintrittshürden hat. Hierzulande wiederum leiden die Geschäfte wegen Vorbehalten gegen die Tätigkeit von CSC für unter anderem die US-Geheimdienste.

Mike Lawrie, CEO von CSC
Mike Lawrie, CEO von CSC
Foto: CSC

Als Kaufinteressenten hatten sich in den vergangene Monaten unter anderem der französische Marktbegleiter Capgemini, Hewlett Packard (HPHP), die kanadische CGI sowie Private-Equity-Gesellschaften herausgestellt, schreibt "Re/code". Die wollten allerdings allesamt nicht so viel zahlen wie CSC erwartete. CSC sei zwar weiterhin offen für eine Übernahme, betrachte mittlerweile aber einen Split - bei dem Aktionäre auch Anteilscheine an der abgetrennten Firma bekämen - als attraktivste und steuerlich effizienteste Alternative. Alles zu HP auf CIO.de

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