iPad


iPad statt Klemmbrett

Drei Business-Szenarien fürs iPad

12. April 2010
Von Tom Kaneshige und
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Erste Tests degradieren das iPad zum Freizeit-Gimmick. Dabei hat es das Potenzial, die Bereiche Krankenhaus, Gastronomie und Medien zu verändern.

Viele der ersten iPad-Tester kommen zum Fazit, dass das Gerät für die Freizeit taugt, aber nicht fürs Geschäftliche. Tom Kaneshige von unserer amerikanischen Schwesterpublikation CIO.com sieht das anders. Er ist überzeugt dass das iPad mit seinem 9,7-Zoll großen Touch-Display die Geschäftswelt verändern wird.

Kaneshige entwirft drei Zukunftsszenarien für das iPad:

1. Health-Sparte

Immer mehr Krankenhäuser nehmen Patientendaten elektronisch auf. Ärzte und Krankenschwestern sind darauf angewiesen, möglichst schnell auf diese Daten zugreifen zu können.

Der Bildschirm von iPhones war noch zu klein, um vernünftig Daten und Kurven aufrufen zu können. Im medizinischen Bereich kann es durchaus sein, dass das iPad Klemmbretter und Tafeln ersetzt.

2. Gastronomie

Auf einer Macworld-Veranstaltung in San Francisco hat Kaneshige Entwickler kennengelernt, die ihm von ihrer Arbeit an iPad-Apps für den Gastro-Bereich berichteten. In diesem Unternehmensbereich ersetzt das iPad die gedruckte Speisekarte.