ANTON ZEILINGER

Einsteins Spuk - Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik

03. Dezember 2005

Anton Zeilinger ist der Mann, der als Erster den Quantenzustand eines Teilchens von einem Ort zum anderen gebeamt hat. Nicht, dass hier Missverständnisse aufkommen: Das ist Science Reality - jedenfalls im Institut für Experimentalphysik der Universität Wien. Jetzt hat der Physikprofessor nach seinem ersten Buch „Einsteins Schleier“ nun „Einsteins Spuk“ folgen lassen. Im Mittelpunkt steht die Quantenmechanik, die allerdings ihren nebulösen Charakter so langsam verliert und konkrete Formen annimmt: So forscht Zeilinger bereits daran, mit so genannten korrelierten Photonen Banküberweisungen sicher zu machen. Wie Zeilinger hierfür quantenmechanische Zusammenhänge nutzt und was das für die Zukunft bedeuten könnte, erläutert der Physiker in seinem Buch. Ein kurzweiliger Exkurs in die Mikroebene der Datentechnik – nicht nur was für Techies.

C. Bertelsmann, München 2005, 352 Seiten; 21,90 Euro

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