18 Anzeichen für eine baldige Kündigung

Jeder vierte CIO fliegt raus

06. Mai 2009
Von Meridith Levinson, und Kim S.  Nash
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
23 Prozent der IT-Chefs müssen ihren Schreibtisch unfreiwillig räumen. Am häufigsten, weil ihre Leistungen zu schlecht waren. Im Durchschnitt bleibt ein IT-Chef sechs Jahre.

Eine aktuelle Studie unserer US-Schwesterpublikation CIO ergab: Fast jeder vierte CIO muss wegen schlechter Leistungen seinen Schreibtisch räumen. 23 Prozent der 265 befragten Personaler gaben in einer Umfrage diese Auskunft.

Je größer das Unternehmen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der CIO-Posten zum Schleudersitz wird. In Firmen mit einem Umsatz zwischen 100 Millionen und einer Milliarde Dollar mussten 43 Prozent der CIOs unfreiwillig gehen. Arbeitgeber mit weniger als 100 Millionen trennten sich lediglich von 23 Prozent ihrer CIOs.

Die Wechselrate unter CIOs bewerten die Studienautoren allerdings nicht als gravierend hoch. Sie wäre vergleichbar mit anderen C-Level Tätigkeiten. Ein CIO bleibt durchschnittlich sechs Jahre und vier Monate auf seinem Posten.

Daran gemessen, dass der Durchschnitts-CIO mehr als sechs Jahre im Amt bleibt, erscheint die Rausschmiss-Quote von einem Viertel dann aber gravierend hoch. Manchmal entwickle sich der Aufgabenbereich weiter, aber der IT-Chef könne mit dieser Veränderung nicht Schritt halten, wagt ein befragter Personalleiter einen Erklärungsversuch. Er empfiehlt, genau auszuloten, was der Arbeitgeber von seinem CIO erwartet.

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