Überforderte Mitarbeiter

Office-Software unnötig komplex

16. Februar 2004
Von Patrick Goltzsch
Die jüngste Version der Office-Software von Microsoft ist von intuitiver Bedienbarkeit weit entfernt. Dies kann in den Unternehmen zu einer sinkenden Produktivität führen, heißt es in einer neuen Studie.

Office 2003 erschwert die Nutzung durch versteckte Menüeinträge, unsinnige Voreinstellungen und verkomplizierte Copy & Paste-Möglichkeiten. Dem Ideal intuitiver Bedienbarkeit von Software entspricht die Office-Suite damit nicht, urteilt eine Studie der Hamburger Berater Sirvaluse.

Theoretisch lassen sich die Büroanwendungen von MicrosoftMicrosoft als bekannt voraussetzen. Doch in den meisten Fällen bringen die Mitarbeiter allenfalls Grundkenntnisse mit. Sobald die Aufgabenstellung komplexer wird, tasten sich die Anwender in zeitraubender Weise Schritt für Schritt zur Lösung vor. Intuitive Benutzerführung kann daher bei den Office-Programmen nicht vorausgesetzt werden. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Als hinderlich erweisen sich neben der überbordenden Funktionsvielfalt auch die sprachlichen Bezeichnungen, wenn etwa Fußnoten zu Referenzen werden. In den verschachtelten Menüs sind die einzelnen Funktionen dann kaum mehr aufzufinden. Microsoft begegnet solchen Problemen auch durch neue Features, sorgt damit jedoch für zusätzliche Verwirrung.

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