Gesenkte Prognose enttäuscht

QSC verlieren fast zehn Prozent

12. August 2014
Mit einer gesenkten Prognose hat der IT-Anbieter QSC seine Aktionäre am Montag herb enttäuscht. Die Papiere verloren zum Handelsschluss als abgeschlagenes Schlusslicht im sehr festen TecDax 9,62 Prozent auf 2,425 Euro. Der Technologiewerteindex legte hingegen um 2,78 Prozent zu.

Bei QSC lässt die Trendwende weiter auch sich warten. Im zweiten Quartal hatte das Unternehmen wegen einer enttäuschenden Entwicklung im erklärten Wachstumsbereich mit Informations- und Kommunikationstechnik einen Verlust eingefahren. Das Management reduzierte zudem die Jahresprognose für Umsatz und operatives Ergebnis (Ebitda) auf das untere Ende der bisher genannten Bandbreiten.

Im Grunde habe QSC eine Gewinnwarnung ausgegeben, kommentierte Commerzbank-Analystin Heike Pauls. Nach einem enttäuschenden zweiten Quartal werde sie ihre Prognosen vermutlich reduzieren. Ähnliche Schritte kündigte Analyst Stefan Borscheid von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) an. Bereits jetzt lägen seine Schätzungen eher am unteren Ende des Unternehmensausblicks. QSC werde es nicht gerade einfach haben, den neuen Geschäftsausblick zu erreichen.

Der IT-Anbieter habe die Erwartungen verfehlt, der Gesamtjahresausblick erscheine ambitioniert, schrieb auch Analyst Malte Räther von Warburg Research. (dpa/ph)

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