J.C. Penney

US-Milliardär gibt beim Warenhausriesen auf

27. August 2013
US-Milliardär William Ackman zieht einen Schlusstrich unter sein Abenteuer bei der US-Bekleidungskette J.C. Penney, das hunderte Millionen Dollar Verlust einbrachte und den Handelskonzern aus dem Gleichgewicht warf.

Ackman stieß die gesamte Beteiligung von fast 18 Prozent ab, wie seine Finanzfirma Pershing Square Capital Management mitteilte. Der Preis für die gut 39 Millionen Anteile lag nun bei 12,90 Dollar pro Aktie. Zusammengekauft hatte Ackman sie einst für rund 25 Dollar je Anteil. Er hatte auf eine radikale Erneuerung des renditeschwachen Warenhausriesen gesetzt und war maßgeblich an der Berufung des Apple-Store-Chefs Ron Johnson an die Konzernspitze beteiligt.

Das Experiment mit einem neuen Geschäftsmodell ohne Rabattcoupons scheiterte jedoch grandios: Der Umsatz brach um ein Viertel ein, fast eine Milliarde Dollar Verlust türmte sich auf. Johnson warf im Frühjahr nach eineinhalb Jahren das Handtuch. Ausgerechnet der vorherige Firmenchef Myron Ullman wurde zurückgeholt. J.C. Penney hat sich immer noch nicht erholt, damit war auch Ackman geschwächt. Er schied vor kurzem im Streit um die Strategie bereits aus dem einflussreichen Verwaltungsrat aus. (dpa/tö)

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