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Das Beste zweier Welten

Warum Hybrid Cloud?

19. Februar 2015
Von Klaus Manhart
Die wenigsten Unternehmen stellen ihre IT bislang breitflächig auf Cloud-Strukturen um. Sensible Unternehmensanwendungen beispielsweise werden nur ungern außer Haus gegeben und daher weiter intern betrieben. Die Lösung sind hybride Cloud-Strukturen.

Grundsätzlich kommen in der Praxis zwei unterschiedliche Cloud-Modelle zum Einsatz: Die Private Cloud, bei der Unternehmen alle IT-Services, Virtualisierungstechniken und Infrastrukturen in ihren eigenen Rechenzentren betreiben, und die Public Cloud. Für Letztere nehmen Firmen Services von externen Anbietern in Anspruch, die überall auf der Welt ansässig sein können.

Beide, die Private und die Public Cloud, haben ihre Vor-, aber auch Nachteile. So gelten Public Cloud Services im Allgemeinen als sehr kostengünstig und flexibel, doch bestehen vielfach Sicherheitsbedenken, weil sensible Unternehmensdaten auf nicht-unternehmenseigenen Servern gespeichert werden.

Private Clouds andererseits sind sicher, denn die Daten werden hier intern gespeichert, gleichzeitig aber weniger flexibel und teurer im Betrieb, weil alle IT-Ressourcen im eigenen Unternehmen vorgehalten werden müssen.

Bei der Hybrid Cloud liegt die Würze in der Kombination von Private und Public Cloud sowie eigenbetriebener IT. Der Vorteil: In Hybrid Clouds lassen sich die Nutzungsanteile von Private Cloud, Public Cloud und traditioneller IT-Umgebung flexibel kombinieren. Das Unternehmen entscheidet, welche Software und welche Daten in die Private Cloud und welche in die Public Cloud wandern. Beim Arbeiten merken Mitarbeiter später nicht, aus welcher Wolke welche Services kommen. Das heißt: Der Nutzer verbindet die Kosteneffekte aus der Public Cloud mit den Sicherheitsansprüchen von Private Clouds.

Zur Verdeutlichung ein praktisches Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über einen Webshop mit eigenen Servern, die zum Teil im eigenen Rechenzentrum, zum Teil bei einem Hoster betrieben werden. Um die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen, hat das Unternehmen eine Private Cloud aufgebaut. Für extreme Nachfragespitzen, etwa im Saisongeschäft, werden Ressourcen aus einer Public Cloud hinzugebucht. Das Unternehmen nutzt so alle IT-Bezugsformen mit flexiblen Anteilen in einer Hybrid Cloud.

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