Klaus Straub ist der CIO des Jahres 2006

01.12.2006, von Karin Quack

Gestern Abend kürten die Zeitschriften CIO und Computerwoche die Sieger im diesjährigen Wettstreit der IT-Macher.

Audi-CIO Klaus Straub empfahl sich vor allem durch sein Alignment von IT und Prozessen.Vergrößern
Audi-CIO Klaus Straub empfahl sich vor allem durch sein Alignment von IT und Prozessen.

Die Würfel sind gefallen. Aber eigentlich hat die Jury aus namhaften Wissenschaftlern und Praktikern keineswegs gewürfelt, sondern Bewerbungsmappen gesichtet, Kriterien gewichtet, argumentiert und schließlich abgestimmt. Mit dem Ergebnis können alle Mitglieder leben. Die diesjährige Endausscheidung zum "CIO des Jahres" hat also einen verdienten Sieger: den IT- und Geschäftsprozess-Verantwortlichen der Audi AG, Klaus Straub. Auch der Zweitplazierte ist in der Automobilbranche zu Hause und hat sich vor allem um die Prozessintegration verdient gemacht: Sven Lorenz von der Porsche AG.

"Wir müssen uns dringend eine weibliche Form des Begriffs CIO ausdenken", forderte Computerwoche-Chefredakteur Christoph Witte anlässlich des Gala-Dinners, mit dem gestern Abend die Preisträger gefeiert wurden: "CI-Öse ist ja wohl untauglich." Der Grund dieser Gedankenspielerei lag auf der Hand: Von den 13 IT-Managern, die COMPUTERWOCHE und "CIO" in diesem Jahr als herausragend befanden, sind drei weiblich. Als Drittplazierte schaffte es Bettina Anders, Vorsitzende der Geschaftsführung von Itergo, dem internen IT-Dienstleister der Versicherungsgruppe Ergo, im ersten Anlauf aufs Treppchen.

Immerhin zu den Top-Ten gehört Jennifer Allerton, CIO von Roche Pharma. Auch unter den IT-Chefs aus dem Mittelstand, die bei der Jury den besten Eindruck hinterließen, befindet sich eine Dame: Marianne Schröder von der Heinrich Eibach GmbH. Den Lorbeer in dieser Kategorie errang Jörg Heilingbrunner von Union Technik, gefolgt vom Premiere-Fernsehen-CIO Günter Weinrauch.

Fehlen noch die anderen sechs Top-Ten-CIOs aus dem Sektor Gropunternehmen. Es sind Rainer Janßen von der Münchener Rück, Andreas Resch von der Bayer AG, Rainer Ostermeyer von der GfK Gruppe, Herbert Schmitz von den Gothaer Versicherungen, Thomas Tribius vom Springer Verlag und Martin Urban von den Berliner Stadtreinigungsbetrieben.

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