2011 Global State of Secuity

Wegen der Krise an IT-Sicherheit gespart

13.10.2010, von

Aufgrund der Wirtschaftskrise kommen auch Budgets für die IT-Security unter Druck. Das führt zu geringeren Sicherheitsstandards, wie eine aktuelle Studie von PwC zusammen mit CIO- und CSO-Magazin aufzeigt.

Ökonomische Zwänge belasten die Ausgaben für IT-Sicherheit am meisten.Vergrößern
Ökonomische Zwänge belasten die Ausgaben für IT-Sicherheit am meisten.

IT-Sicherheit ist inzwischen ein wichtiger Kernbestandteil des Business und steht auf der Liste von CFOs weit oben. Budgets in diesem Bereich blieben bisher weitgehend von Kürzungen verschont. Doch die wirtschaftlichen Aussichten sind für Unternehmen nach dem Krisenjahr 2009 weiter volatil. Aus diesem Grund sinken auch die Budgets für die IT-Sicherheit.

IT-Prozesse stocken, Datanklau nimmt zu

Je mehr die Ausgaben IT-Sicherheit unter Kostendruck stehen, desto weniger lassen sich vorhandene Sicherheitsstandards aufrecht erhalten. Das macht Firmen anfälliger für Bedrohungen und erhöht Geschäftsrisiken, etwa aufgrund einer geringeren Verfügbarkeit von IT-Prozessen oder durch Datendiebstahl.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen will in den nächsten 12 Monaten die Ausgaben für IT-Sicherheit erhöhen.Vergrößern
Mehr als die Hälfte der Unternehmen will in den nächsten 12 Monaten die Ausgaben für IT-Sicherheit erhöhen.

Das sind die Kernergebnisse der aktuellen Studie "2011 Global State of Information Security Survey" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Zusammenarbeit mit unseren US-Schwesterpublikationen CIO Magazine und CSO Magazine.

Knapp die Hälfte der Befragten gab an, dass die aktuellen ökonomischen Rahmenbedingungen die Ausgaben für IT-Sicherheit am meisten beeinflussen. Noch in der Vorjahresstudie spielten wirtschaftliche Aspekte nur bei 39 Prozent der Befragten eine Rolle, in den Jahren 2007 und 2008 gar keine.

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