SaaS-Anwender

Unternehmen fürchten um ihre Daten

6 Bedenken gegen SaaS

21.01.2010, von Thomas Pelkmann

Auch die Befragung von Rainstor bestätigt aber zunächst den Trend hin zu SaaS: Mehr als 40 Prozent der Gesprächspartner setzt Software-as-a-Service bereits im Unternehmen ein, weitere 40 Prozent planen zumindest den Einsatz solcher ferngesteuerten Lösungen. Nur eins von fünf Unternehmen lehnt dieses Mietmodell prinzipiell ab.

Was noch gegen Sicherheit bei SaaS spricht

Aber obwohl SaaS-Anbieter Backup- und Desaster-Recovery-Systeme im Einsatz haben, wünscht sich die Mehrheit der Befragten eine Kopie der Daten. Mehr als die Hälfte, 52 Prozent, möchte diese Daten mindestens einmal pro Woche sichern, ein Drittel sogar täglich. Nur 15 Prozent zeigen diesbezüglich keine speziellen Neigungen.

Insgesamt sechs Gründe hat Rainstor für diese Wünsche ausgemacht. Darunter dominieren die Sorgen um Datenverluste oder -Beschädigungen beim SaaS-Anbieter (46 Prozent) und im eigenen Unternehmen (42 Prozent) sowie die Angst vor gestörten Internetverbindungen (30 Prozent). Ein Viertel der Befragten befürchtet, dass die eigenen Wünsche nach Echtzeit-Analysten und -Berichten die Kapazitäten der Vendoren übersteigen würden. Dazu kommt für weitere 30 Prozent der Druck durch gesetzliche und unternehmensweise Compliance-Vorschriften.

Die mehrfache Datenvorhaltung kostet allerdings zusätzliches Geld und konterkariert damit den Gedanken kostengünstiger IT-Organisationen. Daher ist es wenig erstaunlich, dass nur zehn Prozent der befragten Unternehmen eine Kopie der Daten im eigenen Unternehmen haben möchte. Fast die Hälfte (47 Prozent) setzt auf eine Datensicherung in der Cloud, aber bei einen anderen Anbieter. Weitere 43 Prozent hoffen auf zusätzliche Sicherheit durch mehrere Cloud-Anbieter.

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