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T-Systems, Qliktech, Sevenal

3 Großprojekte bei Daimler

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Eine Menge Geld investiert Daimler in Systemintegration von T-Systems. Hinzu kommen BI- und Social Web-Projekte.
Daimler setzt auf IT-Partner T-Systems und feilt überdies an seiner BI und am Markenauftritt im Netz.
Daimler setzt auf IT-Partner T-Systems und feilt überdies an seiner BI und am Markenauftritt im Netz.
Foto: Daimler AG

Die Daimler AG justiert momentan gleich in mehrfacher Hinsicht ihre IT-Weichen, und zwar bei Systemintegration, Business Intelligence (BI) und Social Web.

Riesenauftrag für T-Systems

Besonders spektakulär ist dabei sicherlich, dass T-Systems aus Stuttgart einen der bisher größten Aufträge in seiner Unternehmensgeschichten erhielt. Er spült dem IT-Dienstleister einen dreistelligen Millionenbetrag in die Kasse.

Die Bonner übernehmen langfristig die alleinige Verantwortung für Wartung, Entwicklung und Integration von zahlreichen Softwareanwendungen in allen wichtigen Geschäftsbereichen des Automobilherstellers. Außerdem wollen Daimler und sein altgedienter Partner T-Systems gemeinsam die Vernetzung von Automobilen und den cloudbasierten Arbeitsplatz vorantreiben.

Zentralisierte BI-Infrastruktur

Flankierend dazu tut sich beim Autobauer einiges mehr. BI-technisch wurde die Schaffung einer einheitlichen Datenquelle in die Wege geleitet. Bereits seit 2010 werden im Konzern Dashboards, Reports und Analysen mit der Lösung QlikView erstellt. Die gesammelten Erfahrungen sollen nun in eine zentralisierte BI-Infrastruktur für die Auswertung der konzernweiten Maschinensteuerungssysteme münden.

Die 2011 etablierte Shared-Service-Plattform für QlikView dient künftig auch als Technologiebasis für die Überprüfung von Maintenance-Daten, Störbetrachtungen, Fehlerhäufigkeit sowie der Unter- und Überschreitung von Taktzeiten und Pufferständen.

"Während früher mit Werkzeugen wie Excel aufgrund der teils erheblichen Datenmenge nur kurze Phasen analysiert werden konnten, ermöglicht QlikView auch Analysen komplexer Zusammenhänge bei schnellen Antwortzeiten", so Dominik König, BI-Projektleiter der Daimler AGDaimler AG. Ziel des Projektes ist ein Roll-out über alle Montagewerke weltweit mit bis zu 3000 Anwendern. Top-500-Firmenprofil für Daimler AG

Social Cloud

In einem dritten Projekt hat Sevenval die technische Umsetzung einer Social Cloud für Daimler übernommen. Alle Veröffentlichungen über die Marke aus Quellen wie Blogs, TwitterTwitter, YouTube, FacebookFacebook, GoogleGoogle+ und Instagram werden auf einer Website des Konzerns gebündelt und durch Content aus den eigenen Social Media-Kanälen ergänzt. Als Content-Management-System zur Datenhaltung und Redaktionsoberfläche entschied sich Sevenval für Wordpress im Backend und für ein Plugin der Firma anything about. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de

Daimler AG/ System-Integration

Branche: Automobil
Zeitrahmen: mehrere Jahre; 2 Monate je Standort für QlikView-Implementierung
Kosten: dreistellige Millionensumme alleine für T-Systems
Dienstleister: T-Systems, QlikTech, Sevenval
Produkte: unter anderem QlikView, Social Cloud
Einsatzort: weltweit

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