Starke Zahlen für das erste Quartal 2016

Amazons Cloud-Geschäfte schießen durch die Decke

29. April 2016
Amazon hat am gestrigen Donnerstag nicht nur glänzende Geschäftszahlen für das erste Quartal vorgelegt. Das Unternehmen hat auch eindrucksvoll seine Dominanz im Cloud-Markt nachgewiesen – mit einem Wachstum von 64 Prozent.

Die Cloud-Tochter Amazon Web Services (AWS) erwirtschaftete im ersten Jahresviertel Einnahmen von 2,57 Milliarden Dollar. Obwohl das weniger als einem Zehntel des Gesamtumsatzes von Amazon entspricht, bringt das Cloud-Business den mit Abstand größten Ertrag für den Konzern. AWS steht für stolze 67 Prozent des operativen Profits bei einer operativen Marge von 28 Prozent. Amazon-Boss Jeff Bezos hatte zuvor in einem Schreiben an die Aktionäre angekündigt, AWS werde 2016 beim Umsatz die Zehn-Milliarden-Dollar Schwelle überschreiten.

Jeff Bezos hat allen Grund zur Freude: Das Cloud-Geschäft läuft wie geschmiert.
Jeff Bezos hat allen Grund zur Freude: Das Cloud-Geschäft läuft wie geschmiert.
Foto: Amazon

Insgesamt nahm Amazon in den ersten drei Monaten des Jahres 29,13 Milliarden Dollar ein - ein Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Online-Händler selbst hatte vorhergesagt, ein Ergebnis zwischen 26,5 und 29 Milliarden Dollar zu erwarten. Die Analysten an der Wallstreet waren im Durchschnitt von 27,98 Milliarden Dollar ausgegangen. Der Profit betrug 513 Millionen Dollar oder 1,07 Dollar je Aktie. Das sind 31 Millionen Dollar mehr als im vorhergehenden Weihnachtsquartal, das bei Amazon traditionell stark ausfällt. Im Vorjahreszeitraum hatte Amazon mit einem Minus von 57 Millionen Dollar enttäuscht. Amazon überraschte mit den jüngsten Zahlen die Wallstreet, wo im Schnitt ein Gewinn je Aktie von 58 Cent erwartet worden waren. Entsprechend kräftig springt heute Morgen die Amazon-Aktie an.

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