Kontinuierliche Daten-Sicherung noch relativ unbekannt

Backup-Lösungen müssen vor allem einfach sein

13. August 2007
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Bei der Auswahl von Recovery-Management-Lösungen zählt für Anwender vor allem ein Kriterium: 57 Prozent erachten es als "sehr wichtig", dass die Wiederherstellung von Daten und Anwendungen einfacher als bisher gelingt. Das zeigt eine Studie, die der Lösungsanbieter CA in Auftrag gegeben hat.
Die CA-Studie benennt die wichtigsten Treiber im Daten Recovery Management.
Die CA-Studie benennt die wichtigsten Treiber im Daten Recovery Management.

Für knapp die Hälfte ist es ebenso entscheidend, Compliance-Anforderungen zu erfüllen. 38 Prozent achten beim Kauf von Software vor allem darauf, dass zwischen Datenverlust und Wiedergewinnung weniger Zeit verstreicht.

Als Grund, überhaupt Data Recovery Management zu betreiben, nennt mehr als die Hälfte der Firmen zwei Gründe: Erstens wollen die Anwender Risiken verringern, indem sie kritische Geschäftsdaten sichern. Zweitens wollen sie Kosten sparen. Demgegenüber spielen beispielsweise Komplexitäts-Reduktion oder Daten-Konsolidierung eine erheblich geringere Rolle.

Knapp 60 Prozent der Firmen führen einmal täglich ein Backup durch, ein Viertel zweimal am Tag. Ein Zehntel geht ganz auf Nummer sicher und speichert jede Stunde.

Daten beliebig wiederherstellen

Selbstverständlich finden die Unternehmen die Aussicht attraktiv, in Zukunft schnell und einfach die Daten-Konstellation jedes beliebigen Zeitpunktes wiederherstellen zu können. Eine solche ständige mitlaufende Absicherung nennen 45 Prozent "sehr vorteilhaft", 46 Prozent "ziemlich vorteilhaft".

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