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Der deutsche E-Book-Markt wächst nur noch einstellig

03. März 2015
Das Wachstum bei elektronischen Büchern hat sich in Deutschland im vergangenen Jahr drastisch abgeflacht.

Der Umsatz wuchs 2014 lediglich um 7,6 Prozent, während er 2013 noch um mehr als 60 Prozent angestiegen war. Der Umsatzanteil von E-Books am gesamten Buchmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) stieg damit im vergangenen Jahr auch nur von 3,9 auf 4,3 Prozent. Dies teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mit.

Mit den Tolino-Readern hat Amazons Kindle in Deutschland echte Konkurrenz.
Mit den Tolino-Readern hat Amazons Kindle in Deutschland echte Konkurrenz.
Foto: Telekom

Viele in der BrancheBranche hätten beim E-Book dauerhaft höhere Wachstumsraten erwartet, räumte Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, ein. Dennoch sei das elektronische Buch aus dem Markt nicht mehr wegzudenken. Auch seien Lesegeräte inzwischen sehr verbreitet. Top-Firmen der Branche Medien

Im vergangenen Jahr haben 5,7 Prozent der Bevölkerung ab zehn Jahren, das sind 3,9 Millionen Menschen, E-Books gekauft. Auf die Belletristik (Romane und Krimis) entfielen 84 Prozent der E-Book-Umsätze. Ratgeber sowie Kinder- und Jugendbücher steuerten jeweils nur fünf Prozent dazu. Bei Sachbüchern/Lexika waren es sechs Prozent.

Infografik zum E-Book-Markt in Deutschland 2014
Infografik zum E-Book-Markt in Deutschland 2014
Foto: Börsenverein

Der Börsenverein lässt vierteljährlich den E-Book-Markt vom Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment ermitteln. Absolute Umsatzzahlen werden dabei aber nicht genannt. (dpa/tc)

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Branche: Medien

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