Healthcare IT


Web-Auftritt eher dilettantisch

Die 3 Marketingsäulen der Ärzte

28.11.2011
Von Hartmut  Wiehr
Der Web-Auftritt ist für Ärzte das wichtigste Werbemittel. Doch die Selbstdarstellung im Internet findet nur mit Vorbehalten statt und ist oft wenig professionell.

Niedergelassene Ärzte stehen mehr unter Konkurrenzdruck als früher. Das ist allein schon eine Folge der zahlreichen Gesundheitsreformen, die mit der Deregulierung das ökonomische Prinzip der Umsatz- und Gewinnmaximierung forciert haben. Bei den Patienten zählten bisher neben Mundpropaganda vor allem das Vertrauen in die ärztliche Heilkunst und die schließlich erzielten Heilungserfolge. Darauf allein können sich die Praxisbesitzer nicht mehr verlassen, wenn sie ihre Kunden langfristig an sich binden wollen.

Wohl nicht die beste Werbung für eine Arztpraxis: ein leeres Sprechzimmer. Oft wird das Marketing im Internet nur halbherzig und wenig professionell durchgeführt.
Wohl nicht die beste Werbung für eine Arztpraxis: ein leeres Sprechzimmer. Oft wird das Marketing im Internet nur halbherzig und wenig professionell durchgeführt.
Foto: Arztpraxis Unteriberg

Gerade bei größeren Praxen muss der gut funktionierende "Betrieb“ auch nach außen sichtbar sein – angefangen von dem persönlichen Auftritt des Personals über die Terminführung bis hin zur "Durchschleusung“ der Patienten. Zur Sichtbarkeit zählt heute auch die Präsentation im Internet, da immer mehr Patienten aller Altersklassen sich dieses Mediums für Recherche, Information und Arztsuche bedienen.

Laut einer neu durchgeführten Umfrage der Stiftung GesundheitGesundheit und der GGMA (Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse) haben inzwischen 64,6 Prozent der niedergelassenen Ärzte auf diese Entwicklung reagiert. An erster Stelle ihrer Marketing-Maßnahmen steht inzwischen die Internet-Präsenz. Sie umfasst in erster Linie die Erstellung einer Homepage und die Teilnahme an Internet-Verzeichnissen für medizinische Angebote. Top-Firmen der Branche Gesundheit

54,8 Prozent der Ärzte zählen auf Basis der Umfrage die eigenen Mitarbeiter zu der zweitwichtigsten Marketing-Maßnahme. Auf Platz drei folgt das äußere Erscheinungsbild der Praxis mit 42,7 Prozent.

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