Diese Fehler sollten Bewerber vermeiden

Die gefährlichsten Karrierefallen

25. März 2014
Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 18 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisert.
Sie schreiben viele Bewerbungen, bilden sich permanent weiter und sind ständig erreichbar? Gratulation, dann machen Sie garantiert keine Karriere. Karrierecoach Martin Wehrle klärt auf.

Mit Karriere-Ratgebern könnte man ganze Bibliotheken füllen, doch nicht alle abgesonderten Tipps bestehen den Praxistest. Karrierecoach und Autor Martin Wehrle hat die Tipps mal unter die Lupe genommen und einen Karriere-Ratgeber der anderen Art geschrieben. Im Lexikon-Stil hat er die häufigsten Karriere-Irrtümer gesammelt. So erfährt der Leser zum Beispiel, warum er im Anschreiben keine Gehaltsvorstellung nennen sollte oder warum E-Mails nicht formlos sein sollten. Gleichzeitig erhält er einige Kniffe, wie er es besser machen könnte. Wir haben für Sie einige Karrierefallen zusammengestellt.

Je mehr Bewerbungen man schreibt, desto höher der Erfolg

Bewerber müssen aufpassen, welche Knöpfe sie drücken ...
Bewerber müssen aufpassen, welche Knöpfe sie drücken ...
Foto: kebox/Fotolia.com

Wer glaubt, allein mit der Zahl der Bewerbungen steige die Chance auf eine Zusage, der könnte auch glauben, allein mit der Zahl der Seiten stiege die Qualität eines Buches. Blinde Schüsse mit der Schrotflinte, auch "Blindbewerbung" genannt, bringen wenig. Besser nimmt man eine bestimmte Position gezielt ins Visier.

Gehen Sie individuell auf die Eigenarten einer Firma und Branche ein, erkennen Sie ihre Bedürfnisse und präsentieren Sie sich selbst als Problemlöser. Telefonieren Sie mit der Firma, sammeln Sie Informationen und verfassen Sie für jede Bewerbung ein individuelles Anschreiben und einen Lebenslauf mit individuellen Elementen. Dann können Sie mit einer spezifischen Bewerbung mehr erreichen als ein Massenversender mit hundert "Blindbewerbungen".

Eine Topbewerbung ist ein maßgeschusterter Aschenputtel-Schuh: Sie darf nur an den Fuß dieser einen Firma passen.