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Digitalisierung

Dr. Oetker verlagert weltweites Marketing in die Cloud

Bernd Reder ist freier Journalist und Autor mit den Schwerpunkten Technologien, Netzwerke und IT in München.
Der Nahrungsmittelhersteller Dr. Oetker nutzt künftig die Cloud-Plattform von Salesforce für sein digitales Marketing.
Dr. Oetker, im Bild die Herstellung von Backpulver im Werk Bielefeld, nutzt künftig die Cloud von Salesforce für das digitale Marketing.
Dr. Oetker, im Bild die Herstellung von Backpulver im Werk Bielefeld, nutzt künftig die Cloud von Salesforce für das digitale Marketing.
Foto: Dr. Oetker

Zum Auftakt wird Dr. OetkersDr. Oetkers Marke Wilton in den USA den neuen internationalen Marketing-Hub einsetzen. Wilton ist ein Hersteller von Backformen und Deko-Artikeln für Kuchen und Formen. Die Grundlage des Hubs ist die Salesforce Marketing Cloud. Über sie können Fachleute von Dr. Oetker die digitalen Vermarktungsaktivitäten in mehr 40 Ländern steuern, in denen der Lebensmittelspezialist aktiv ist. Top-500-Firmenprofil für Dr. August Oetker KG

Wilton macht den Anfang, weil das Unternehmen bereits Erfahrungen mit der Cloud-Plattform von Salesforce hat - mit der Salesforce Service Cloud. Sie ermöglicht es, über diverse Kanäle einen Kundenservice bereitzustellen, etwa per Telefon, Chat und E-Mail, aber auch über soziale Netzwerke und WhatsApp.

Marketing wird digitalisiert

"Mithilfe von Salesforce implementieren wir neue Strukturen, um die digitale Transformation unseres globalen Marketings schneller und effizienter voranzutreiben. Unser Ziel ist es, direkter mit unseren Konsumenten zu interagieren", umreißt Claudia Willvonseder das Ziel. Die Managerin ist Mitglied des Executive Board und Chief Marketing Officer von Dr. Oetker. Sie wechselte 2019 von Ikea zu Dr. Oetker. Bereits bei dem Möbelhaus war Willvonseder als CMO für die DigitalisierungDigitalisierung des Marketings zuständig. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

Mit der Neuausrichtung der Marketing-Aktivitäten reagiert Dr. Oetker auf zwei Trends im Bereich "Fast Moving Consumer Goods" (FMCG). Eine Herausforderung für Markenhersteller besteht darin, sich zu differenzieren und Marktanteile zu sichern. Dies wird durch die Inflation und den Wettbewerbsdruck durch die Eigenmarken von Handelsketten schwieriger.

Umfassender Blick auf die Kunden

Hinzu kommt, dass sich die Beziehung zu Kunden und die Interaktion mit ihnen verändert hat: digitale Kanäle gewinnen an Bedeutung. Das wiederum stellt laut Willvonseder hohe Anforderungen an die Personalisierung und Relevanz von Inhalten. Und dies vor dem Hintergrund, Marketingbudgets wirksam einzusetzen und die Kosten zu senken. "Mit der Marketing Cloud erhalten wir einen 360-Grad-Blick auf unsere Konsumenten. Das hilft uns, Wünsche und Erwartungen an unsere Marken besser zu verstehen", so die Marketingexpertin.

Über die Salesforce Marketing Cloud haben Fachleute von Dr. Oetker Zugang zu diversen Anwendungen, mit denen sie die Ansprache von Kunden und die Marketing-Aktivitäten optimieren können.
Über die Salesforce Marketing Cloud haben Fachleute von Dr. Oetker Zugang zu diversen Anwendungen, mit denen sie die Ansprache von Kunden und die Marketing-Aktivitäten optimieren können.
Foto: Salesforce

Salesforce stellt in der Marketing Cloud mehrere Anwendungen bereit. Dazu zählen eine Customer Data Platform (CDP) sowie Applikationen, mit denen Nutzer wie Dr. Oetker die Interaktion von Kunden mit Marken des Unternehmen erfassen, auswerten und optimieren können. Dabei kommen auch KI-Tools zum Einsatz. Dr. Oetker will in den kommenden zwölf Monaten das digitale Marketing in mehreren Ländern sukzessive in die Cloud von Salesforce verlagern.

Dr. Oetker | Digitales Marketing
Branche: Nahrungsmittel
Use Case: Digitalisierung des Marketings mittels Cloud-Plattform
Lösung: Nutzung der Salesforce Marketing Cloud
Partner: Salesforce

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